Was zur Gleichstellung noch fehlt: Kampagne zur UN-Frauenrechtskonvention CEDAW

Was zur Gleichstellung noch fehlt: Kampagne zur UN-Frauenrechtskonvention CEDAW
Rund 70 Personen waren beim Start der Kampagne zur UN-Frauenrechtskonvention CEDAW im Regionshaus zu Besuch - Foto: Region Hannover/Borschel

Von Gesundheitsfürsorge über existenzsichernde Jobs bis hin zu politischer Macht: Die Liste der Bereiche, in denen die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist, ist lang. Und trotz Fortschritten gibt es viele konkrete Maßnahmen, die zum Beispiel in Kommunen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen können. Davon handelt der Videospot „Wann, wenn nicht jetzt!“, der am Freitag, 14. Oktober, bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Regionshaus Premiere gefeiert hat.

Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, freut sich, dass sich Aktive aus dem ganzen Regionsgebiet daran beteiligt haben: „Das Video zeigt, an was für unterschiedlichen Stellen sich für mehr Gleichstellung stark gemacht wird und was wir dabei schon alles erreicht haben, unter anderem für den Schutz vor Gewalt. Ich sehe den Film auch als Motivation, nicht locker zu lassen, wenn Frauen und Mädchen benachteiligt werden.“

Initiiert von der Region Hannover, ist der Videospot der Mittelpunkt einer groß angelegten Kampagne im Rahmen des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Hinter dem Begriff, ausgeschrieben „Convention on the Elemination of all forms of Discrimination Against Women“, verbirgt sich die Frauenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Das vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt wird vom Verein Gleichberechtigung und Vernetzung umgesetzt.

 „Das UN-Abkommen verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, Diskriminierung von Frauen zu bekämpfen und Gleichstellung in allen Lebensbereichen voranzubringen. In unserem Landesprojekt „CEDAW – Gleichstellung sichtbar machen“ fördern wir Projekte auf kommunaler Ebene, denn auch dort gibt es viele Möglichkeiten, die Rechte der Frauen zu stärken und zusammen mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und der örtlichen Politik für die Interessen der Frauen einzutreten“, erläutert Dr. Uta M. Biermann, Referatsleiterin und stellvertretende Leiterin der Abteilung „Frauen und Gleichstellung“ im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. „Die große Bedeutung, die Rechte der Frauen zu achten, ist in diesen Tagen aktueller denn je. Ich freue mich über den Start des Filmes.“

Außerdem beteiligt an der Kampagne, zu der auch ein Kinospot, Beiträge für das Fahrgastfernsehen, Plakatierungen und Banner zählen, ist die AG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover. Das Video ist im Internet und auf dem Youtube-Kanal der Region Hannover und in den sozialen Netzwerken der Region Hannover zu sehen. Der Kinospot läuft vom 20. bis 26.10. in allen Kinos in der Region Hannover.

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