Trecker-Sternfahrt: Verkehrsbehinderungen in der Region Hannover

23. Oktober 2019 @

Die Polizeidirektion Hannover hatte am vergangenen Sonntag, 20.10.2019, bereits auf die Versammlungsplanungen im Zusammenhang mit der „Land schafft Verbindung“-Bewegung am Dienstag, 22.10.2019 hingewiesen (SN berichteten). Im Zuge der Sternfahrt von verschiedenen Startorten in der Region Hannover und auch darüber hinaus bis zum Ziel Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen.

Die Trecker aus dem Raum Braunschweig kamen zunächst auf die Biogas-Anlage in Sehnde – Foto: JPH

60 Trecker aus Braunschweig kamen nach Sehnde

Die geleitete Anfahrt mindestens eines Konvois aus dem Osten federte diese jedoch ab. So wurde die Gruppe aus Braunschweig mit 60 Fahrzeugen zunächst nach Sehnde geführt und dort mit den schon wartenden 240 Treckern „geparkt“. Dann erfolgte gegen 10 Uhr die Anfahrt aus Heeßel mit rund 500 Fahrzeugen ebenfalls von Burgdorf über Lehrte nach Sehnde. Dort war die Abfahrt zwar für 9.45 Uhr geplant gewesen, durch diese Planung verschob sich die Anfahrt aber auf etwa 11 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt sollte am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer schon die Kundgebung beginnen. So verzögerte sich allerdings die Ankunft dieser 800 Fahrzeuge aus dem Osten von Hannover von etwa 10.45 Uhr auf nunmehr knapp 12 Uhr – und damit die Kundgebung.

1500 Trecker waren geplant

Trotz der kurzfristig angestiegenen Zahl der anreisenden Trecker blieben die Verkehrsbeeinträchtigungen so im erwarteten Rahmen. Hierzu trug das durchweg disziplinierte Verhalten der Versammlungsteilnehmer und auch die Tatsache bei, dass viele Verkehrsteilnehmer die Hinweise auf die Versammlung beherzigt hatten. Schätzungen der Polizei zufolge waren zirka 2000 Trecker in Richtung Hannover aufgebrochen.

Knapp 300 Trecker warteten auf die Abfahrt – Foto: JPH

Zusätzliche Parkflächen wurden eingerichtet

Zunächst wurden die ersten landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer abgestellt. Die gesamte Straße wurde hierfür vollständig gesperrt, damit die Trecker in drei Reihen abgestellt werden konnten. Eine Spur wurde als Rettungsgasse freigehalten. Nachdem das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer an die Kapazitätsgrenze stieß, wurden umliegende Straßen für weitere Parkmöglichkeiten genutzt.

Das betraf dann unter anderem folgende Straßen: Hildesheimer Straße stadteinwärts (eine Fahrspur) Geibelstraße Altenbekener Damm Lavesallee (jeweils eine Fahrspur) Friedrichswall Leibnizufer (bis zur Goethestraße)

Bei der dann von etwa 12.10 Uhr bis 13.10 Uhr andauernden Kundgebung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zählte die Polizei rund 2000 Teilnehmer. Gegen 13.30 Uhr starteten die ersten Trecker ihre Rückreise. Auch bei der Rückfahrt kam es wieder im Stadtkern Hannovers zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Diese waren bis etwa 16 Uhr auf den Hauptverkehrsstraßen um Hannover spürbar.

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