Stauprognose für kommendes Wochenende

Nach mehreren Wochenenden mit Feiertagen und Ferien in einigen Bundesländern steht nun wieder ein vergleichsweise normales Wochenende mit weniger Reiseverkehr bevor. Auf den deutschen Autobahnen ist dennoch weiterhin mit Behinderungen zu rechnen, da der saisonal zunehmende Ausflugs- und Wanderverkehr sowie rund 1.000 Autobahnbaustellen für zusätzliche Engpässe sorgen werden, so der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose.
Besonders stauträchtig wird es am Freitagnachmittag sein, wenn Berufsverkehr, Wochenendpendler und die ersten Ausflügler zusammentreffen. Auch am Sonnabend- und Sonntagvormittag muss auf den Strecken in die Naherholungs- und Ausflugsregionen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Am Sonntagnachmittag und -abend kommt es vor allem durch den Rückreiseverkehr zu Verzögerungen.
Staustrecken im Norden
Die größte Staugefahr im Norden in beide Richtungen besteht auf der
- A 1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster
- A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A 4 Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel
- A 9 Berlin – Halle/Leipzig
- A 10 Berliner Ring
Um den Ausweichverkehr durch Orte und Gemeinden zu verhindern, bleiben entlang besonders belasteter Strecken zahlreiche Abfahrtssperren bestehen. In Deutschland betrifft dies vor allem die A 7 im Landkreis Ostallgäu, die A 8 in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land sowie die A 93 Inntalautobahn und die Bundesstraßen B 2 und B 23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auch in Österreich bestehen weiterhin Fahrverbote auf mehreren Landes- und Nebenstraßen in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte. Die Regelung gilt an Sonnabenden sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.
Im Zusammenhang mit dem G 7-Gipfel in Évian-les-Bains vom 10. bis 19. Juni nimmt die Schweiz zusätzlich verstärkte Grenzkontrollen an der Grenze zu Frankreich vor. Dadurch kann es bei der Ein- oder Durchreise zu Verzögerungen kommen. Zusätzlich können sich aufgrund der bestehenden Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten an den Grenzübergängen ergeben.
Weitere Informationen finden Sie beim ADAC.
Anzeige
Anzeige



