Stauprognose für kommendes Wochenende

Stauprognose für kommendes Wochenende
Wenig Stau im Norden, aber im Süden sind Wintersport, Fasching, Olympische Spiele - und viel Schnee - Foto: JPH
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Ferienstart, Fasching und Wintersport sorgen für volle Autobahnen in den Süden, das erwartet der ADAC in seiner Stauprognose für das zweiten Februarwochenende. Der Beginn der Faschingsferien in Bayern, im Saarland und in Thüringen sowie zahlreiche Veranstaltungen führen vor allem im Süden Deutschlands und auf den Routen in die Alpen zu einer erhöhten Staugefahr. Ab Freitagnachmittag nimmt der Ausflugs- und Kurzreiseverkehr zu, insbesondere in Richtung der Wintersportgebiete in den Alpen und den Mittelgebirgen. In vielen Städten sind durch Faschingsumzüge und die damit verbundenen Straßensperrungen zusätzliche Verkehrsbehinderungen möglich.

Besonders staugefährdete Strecken in Norddeutschland:

  • A 1 Osnabrück – Bremen
  • A 2 Dortmund – Hannover
  • A 12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)

Auch auf den wichtigen Transitachsen im benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage angespannt. Ursachen sind vor allem Bauarbeiten und das hohe Reiseaufkommen. In Österreich sind davon insbesondere die A 10 Tauern Autobahn, die A 12 Inntal Autobahn und die A 13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.

Auf folgenden Strecken in der Schweiz muss mit Verzögerungen gerechnet werden: A 1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, A 2 von Luzern nach Basel, Gotthard-Route bis Chiasso sowie A 3 von Basel über Zürich nach Chur.

In Italien bleibt vor allem die A 22 Brennerroute stauanfällig. Zudem kann es zu Behinderungen auf den Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau kommen. Für zusätzliche Belastungen sorgen die seit 6. Februar laufenden Olympischen Winterspiele in Italien. Rund um die Austragungsorte Cortina d’Ampezzo, Mailand, Livigno, Bormio und Verona (Ort der Abschlussfeier am 22. Februar) muss mit stockendem Verkehr auf den Zufahrtsstraßen gerechnet werden.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zudem zu Wartezeiten kommen.

Die winterliche Wetterlage hält an und kann regional für deutlich erschwerte Fahrbedingungen sorgen und das Risiko von Unfällen und Staus kurzfristig stark erhöhen. Die Zahl der Baustellen ist zwar weiterhin gering, bestehende Dauerbaustellen stellen jedoch Engpässe dar.

Weitere Informationen finden Sie auf der ADAC Homepage.

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