Region Hannover beim Bevölkerungsschutz fit für die Zukunft machen

Region Hannover beim Bevölkerungsschutz fit für die Zukunft machen
Dem Zivil- und Bevölkerungsschutz will die Kandidatin Eva Bender mehr Priorität einräumen, zumal die Lage kritischer werden kann - Foto: JPH
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Hochwasser, Platzregen, länger anhaltende Stromausfälle oder Cyberangriffe: Die Anforderungen an den Bevölkerungsschutz verändern sich. Die SPD-Regionspräsidentschaftskandidatin Eva Bender will die Region Hannover deshalb gemeinsam mit Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Kommunen krisenfester und fit für die Zukunft machen.

„Wir müssen nicht ständig vom schlimmsten Fall ausgehen. Aber wir müssen darauf vorbereitet sein. Bevölkerungsschutz beginnt nicht erst in der Krise, sondern mit guter Planung, moderner Ausstattung und klaren Abläufen.“ Ein zentraler Baustein soll ein regionaler Feuerwehrbedarfsplan sein. Gemeinsam mit Feuerwehren und Kommunen sollen Fahrzeug-, Ausstattungs- und Infrastrukturbedarfe systematisch erfasst, Prioritäten festgelegt und Investitionen langfristig planbar gemacht werden. Damit greift Bender einen Wunsch aus den Reihen der Feuerwehren auf und will mehr Planungssicherheit für Kommunen und Ortswehren schaffen.

Zentrale Punkte: Modernisierung

Dazu gehören für Bender auch die konsequente Modernisierung der Feuerwehrtechnischen Zentralen in Ronnenberg und Burgdorf, eine moderne technische Ausstattung der Regionsfeuerwehr sowie stärkere Investitionen in Hochwasser- und Katastrophenschutz. Informations- und Notfallpunkte für Krisensituationen sollen weiterentwickelt und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen intensiviert werden.

Für einen verlässlichen Bevölkerungsschutz braucht es aus Sicht Benders aber nicht nur starke Feuerwehren. Auch DRK, ASB, Johanniter und Malteser sind unverzichtbare Partner im Bevölkerungsschutz. Bender setzt deshalb auf eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung, damit Personal, Material und Einsatzbereitschaft auch für den Katastrophenfall dauerhaft vorgehalten werden können.

Ehrenamt einbinden

Gleichzeitig will Bender das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz weiter stärken. Gute Rahmenbedingungen, Unterstützung und Anerkennung seien entscheidend, damit sich auch künftig genügend Menschen langfristig engagieren und Verantwortung übernehmen. Gerade bei den Feuerwehren gehe es dabei nicht nur um Nachwuchsgewinnung, sondern auch darum, Engagierte dauerhaft zu halten und Menschen für Führungs- und Verantwortungspositionen zu gewinnen.

Mit einem regelmäßigen Blaulichtdialog will Bender Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, THW, Polizei, Kommunen und Region an einen Tisch bringen. Dabei soll es konkret um Bedarfe, gemeinsame Übungen und die Vorbereitung auf neue Gefahrenlagen gehen – von Extremwetter über Blackouts und den Ausfall von Kommunikationswegen bis hin zu Cyber- und Drohnenangriffen auf kritische Infrastruktur.

Bevölkerung einbinden

Auch die bestehenden Aktionstage zum Bevölkerungsschutz will Bender stärker nutzen und in der gesamten Region sichtbar machen. Sie sollen dazu dienen, Warnsysteme zu erklären, Vorsorge praktisch zu vermitteln und den Menschen zu zeigen, wo sie im Ernstfall Informationen und Unterstützung erhalten.

„Eine starke Region schützt ihre Menschen – und sie stärkt diejenigen, die andere schützen“, so Bender. „Mein Ziel ist ein Bevölkerungsschutz, in dem Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Kommunen verlässlich zusammenarbeiten, gut vorbereitet sind und auch bei neuen Krisenlagen handlungsfähig bleiben.“

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