Feuerwehrhaus Rethmar wird kurzzeitig zum Booster-Zentrum

Das Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Rethmar wurde am Sonnabend, 11.12.2021, zur temporären Impfstation. Vorrangig für die Ortsfeuerwehr Rethmar, aber auch für Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Sehnde gab es an diesem Tag eine Auffrischungsimpfung. Lange Schlangen gab es nicht, dafür war ein gut organsierter Zeitplan mit Terminen aufgestellt worden.

Das Impfteam aus dem Feuerwehrhaus in Rethmar – Foto: StFw Sehnde

Für diese sonnabendliche Aktion war einiges an logistischem Aufwand nötig. So mussten zunächst Tische zur Registrierung aufgebaut werden, dann wurde im Impfraum ein Beratungsgespräch angeboten, woraufhin es dann den obligatorischen Piks gab. Zuguterletzt ging es in einen Warteraum, bevor man nach rund 15 Minuten das Feuerwehrhaus wieder verlassen konnte.

Zwei Ärzte und das Unterstützungsteam schafften es, 80 Feuerwehrleute die Auffrischungsimpfung zu geben. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Huch machte deutlich, dass es wichtig sei, die freiwilligen Helfer und Helferinnen zu impfen. „Feuerwehrleute wissen nie, was auf sie zukommt, wenn sie alarmiert werden. Immer häufiger wird die Feuerwehr alarmiert, um den Rettungsdienst zu unterstützen – entweder als Tragehilfe für schwere Patienten oder um Personen aus Wohnungen aus dem Obergeschoß zu holen“, sagte Huch. „Gerade bei solchen nicht planbaren Einsätzen ist die Ansteckungsgefahr für die Helfer unter Umständen besonders groß.“

Die Impfaktion war gut organisiert und die Patienten brachten den Ablauf sehr diszipliniert über die Bühne, stellte Sehndes Bürgermeister Olaf Kruse bei seinem Besuch fest. Er dankte allen, die diese Aktion möglich gemacht haben und denen, die sich impfen ließen.

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