Niedersachsen-Update 13 Uhr: 6009 Corona-Fälle

5. April 2020 @

Die Zahl der Corona-Fälle in Niedersachsen hat sich mit Stand von Sonnabend, 13 Uhr, auf 6009 erhöht. Inzwischen sind bundesweit die Regelungen für die auch in Niedersachsen angeordneten Schließungen weitererhin Einrichtungen in Kraft. Allerdings durften dort Baumärkte, Gartencenter und Bumenläden am Sonnabend wieder öffnen.

6009 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind Sonntag, 05.04.2020, mit Stand 13 Uhr, in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Am Sonnabend waren es 5764 Corona-Fälle in Niedersachsen. Damit liegt Niedersachsen an vierter Stelle in Deutschland. Deutschlandweit sind es am Sonntag um 08.45 Uhr 91 714 Fälle gewesen, 5936 mehr als am Vortag. 1342 Bürger sind dem Virus bisher in Deutschland zum Opfer gefallen, 89 davon in Niedersachsen. Schwerpunkt bleibt allerdings Bayern mit 23 846 Fällen und 395 Toten.

Die Fallzahlen für Niedersachsen weiter gestiegen

Folgende Landkreise sind in Niedersachsen betroffen. Neubestätigungen im Vergleich zum Vortag in Klammern:

Insgesamt 287 bestätigte Fälle am 15.03.2020 – Foto: JPH

  • Landkreis Ammerland: 108 Fälle (+1)
  • Landkreis Aurich: 66 Fälle
  • Landkreis Celle: 106 Fälle (+4)
  • Landkreis Cloppenburg: 48 Fälle (+5)
  • Landkreis Cuxhaven: 61 Fälle
  • Landkreis Diepholz: 203 Fälle (+8)
  • Landkreis Emsland: 189 Fälle (+11)
  • Landkreis Friesland: 18 Fälle
  • Landkreis Gifhorn: 93 Fälle (+3)
  • Landkreis Goslar: 82 Fälle (+8)
  • Landkreis Göttingen: 239 Fälle
  • Landkreis Grafschaft Bentheim: 125 Fälle (+2)
  • Landkreis Hameln-Pyrmont: 88 Fälle (+6)
  • Landkreis Harburg: 266 Fälle
  • Landkreis Heidekreis: 38 Fälle
  • Landkreis Helmstedt: 79 Fälle (+1)
  • Landkreis Hildesheim: 194 Fälle (+6)
  • Landkreis Holzminden: 79 Fälle (+3)
  • Landkreis Leer: 53 Fälle
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg: 12 Fälle (+1)
  • Landkreis Lüneburg: 120 Fälle (+1)
  • Landkreis Nienburg (Weser): 49 Fälle (+8)
  • Landkreis Northeim: 52 Fälle (+4)
  • Landkreis Oldenburg: 147 Fälle
  • Landkreis Osnabrück: 472 Fälle (+32)
  • Landkreis Osterholz: 57 Fälle
  • Landkreis Peine: 110 Fälle (+4)
  • Landkreis Rotenburg: 65 Fälle (+5)
  • Landkreis Schaumburg: 80 Fälle (+9)
  • Landkreis Stade: 152 Fälle (+14)
  • Landkreis Uelzen: 29 Fälle (+1)
  • Landkreis Vechta: 227 Fälle (+15)
  • Landkreis Verden: 96 Fälle
  • Landkreis Wesermarsch: 47 Fälle (+1)
  • Landkreis Wittmund: 16 Fälle
  • Landkreis Wolfenbüttel: 62 Fälle (+2)
  • Region Hannover: 1110Fälle (+38)
  • SK Braunschweig: 221 Fälle (+6)
  • SK Delmenhorst: 26 Fälle (+3)
  • SK Emden: 10 Fälle
  • SK Oldenburg: 128 Fälle (+17)
  • SK Osnabrück: 285 Fälle (+17)
  • SK Salzgitter: 70 Fälle (+3)
  • SK Wilhelmshaven: 10 Fälle (+1)
  • SK Wolfsburg: 221 Fälle (+5)

In dieser Übersicht sind ausschließlich Corona-Fälle in Niedersachsen aufgelistet, die dem Landesgesundheitsamt (NLGA) über den Meldeweg oder offizielle Quellen (bis 13 Uhr/Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die Zahlen der gemeldeten Fälle und Verstorbenen bilden aufgrund der längeren Meldewege ausdrücklich nicht den letzten Stand der Entwicklungen in Wolfsburg ab, wo es zu mehreren Todesfällen infolge von Covid-19-Infektionen in einem Pflegeheim kam.

Genesen sind in Niedersachsen aufgrund einschlägiger Hochrechnung 1619 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 25 Prozent der Erkrankten. Als Kriterium für die Meldung als „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Informationen zum Thema gibt es im Internet. Aktuelle Zahlen zu Krankheitsfällen im Bundesgebiet finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Hotlines zum Coronavirus

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis unter der Telefonnummer 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, wenn Sie die Sorge haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben.

Servicetelefonnummern und weitere Informationen zum Corona-Virus gibt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

 

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