45-jährige Eva Bender tritt Amt der Regionspräsidentin an

Seit dem 1. November ist Eva Bender neue Regionspräsidentin. Sie folgt auf den zur Wahl nach Berlin abgewanderten Steffen Krach, Hauke Jagau und Dr. Michael Arndt, die den im Jahr 2001 gegründete Kommunalverband zuvor leiteten. Die Region Hannover ist unter anderem für die Gesundheitsversorgung, die Mobilität, die Abfallentsorgung und die Regionalplanung die 1,2 Millionen Menschen in der Landeshauptstadt Hannover und ihre Umlandkommunen zuständig. Bender befindet sich seit 2008 in der politischen Arbeit, zunächst bei der SPD, dann bei verschiedenen Stadtverwaltungen und schließlich bei der Region Hannover.
Erste Frau im Präsidentenamt
Als erste Frau an der Spitze der Region Hannover stellte sich Eva Bender nun im Rahmen einer Versammlung am 02.11.2026 in der Swiss Life Hall den rund 3.300 Mitarbeitern der Region Hannover. Bender machte klar, dass die Aufgaben, vor denen Kommunen in der Region Hannover und damit auch die Region Hannover als Verwaltung stünden, groß seien. Daher werde sie klare Prioritäten und auf maximale Transparenz setzen. Sie sehe die große Kompetenz der Mitarbeiter und startete mit einer Anerkennung deren Arbeit: „Wenn der Bus fährt, Menschen medizinisch versorgt werden und Familien Unterstützung bekommen, ist das für viele selbstverständlich. Doch hinter all diesen Dienstleistungen stehen Menschen, die sich kümmern, Verantwortung übernehmen und ihre Arbeit machen – auch dann, wenn die Zeiten schwierig sind“, sagt Eva Bender. „Ihnen möchte ich von Herzen Danke sagen. Ihr Engagement ist nicht immer sichtbar – aber es macht einen entscheidenden Unterschied. Unsere Gemeinschaft lebt davon, dass Menschen füreinander da sind und gemeinsam Lösungen finden. Das macht uns als Menschen aus.“
Finanzen setzen Grenzen
Gleichzeitig macht sie deutlich, dass die Region vor problematischen Zeiten steht – insbesondere mit Blick auf die finanzpolitische Lage. Gerade deshalb sei es wichtig, Aufgaben, die Handlungsspielräume und Entscheidungen, die vor der Region liegen, konsequent und transparent anzugehen. „Daran lasse ich mich messen.“
Neben Mobilität und Wohnraum stehen für Bender der Zivilschutz und die medizinische Versorgung besonders im Fokus. So will sie beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken stärken: „Gesundheitsversorgung ist eine zentrale Säule der öffentlichen Daseinsvorsorge – da geht es nicht um ‚ob‘, sondern um ‚wie.“
Anzeige



