CDU und FDP beschließen Gruppenbildung auf der Regionsebene

„Die Idee zur Zusammenarbeit ist keine neue Erfindung. Auch in der letzten Wahlperiode haben wir bei interfraktionellen Anträgen immer an die FDP-Fraktion gedacht. In der neuen Wahlperiode gehen wir einen Schritt weiter und bilden mit den Liberalen eine Gruppe“, erklärt Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Region Hannover.

Christiane Hinze (FDP) (li.) und Bernward Schlossarek (CDU) unterzeichnen die Gruppenvereinbarung – Foto: Privat

Die CDU- und die FDP-Fraktion haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt und bilden nun gemeinsam die stärkste politische Gruppe in der Regionsversammlung. „Auch wenn wir jetzt in der Opposition sind, die neue Stärke ist das Signal, dass die bürgerliche Mitte groß ist und ein sehr waches Auge auf die neue rot-grüne Mehrheit und deren Vorhaben wirft“, verspricht Schlossarek.

„Nach der Umstellung auf die d’Hondtsche Sitzverteilung ist für uns Liberale in der Region Hannover die Gruppenbildung alternativlos. Nun haben wir einen starken Partner, der uns inhaltlich nah steht. Wir werden jetzt gemeinsam Akzente setzen und haben uns vorgenommen, die Mehrheitsfraktionen mit unseren Vorstellungen für die Entwicklung der Region Hannover voranzutreiben. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, sagt die Fraktionsvorsitzende der FDP, Christiane Hinze.

Die unterzeichnete Gruppenvereinbarung gibt den organisatorischen Rahmen vor. Zum Beispiel bilden die beiden Fraktionsvorstände den gemeinsamen neuen Gruppenvorstand. Bernward Schlossarek ist damit der neue Gruppenvorsitzende, und als erste Stellvertreterin ist Christiane Hinze gewählt. „Von nun an werden wir gemeinsam auf der politischen Bühne der Regionspolitik sein. Das ist eine spannende Entwicklung, weil es die Meinungsvielfalt in unserer Fraktion erhöht und wir als Gruppe das Ziel verfolgen, geschlossen zu agieren“, so Schlossarek weiter. „Die Gespräche zwischen uns waren harmonisch, um die Geschlossenheit mache ich mir keine Sorgen. Wir werden nun die Gruppenarbeit aufnehmen und freuen uns auf die neue Wahlperiode als gemeinsame Gruppe“, bewertet Hinze die Lösung.

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