Jugendnetzkarte erfolgreich: Lesemann und Toboldt fordern nächste Schritte

Seit 2016 setzt sich die SPD für ein vergünstigtes ÖPNV-Ticket für junge Menschen in der Region Hannover ein. Die Motivation hinter der Forderung war seit der Geburtsstunde der Idee klar formuliert: „Wir möchten Jugendliche und Familien finanziell entlasten, den Regionsgedanken stärken und durch das frühe Heranführen an den ÖPNV unsere Umwelt und Gesundheit schützen“, erklärt Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende des SPD Ortsvereins Sehnde.

Wolfgang Toboldt arbeitet an einem Zukunftskonzept für Mobilität – Foto: SPD

Mit der Einführung der Jugendnetzkarte durch die Regionsversammlung im vergangenen Jahr ist die Regions-SPD ihrem Ziel näher gekommen. Die Jugendnetzkarte wird monatlich von über 22 000 Menschen genutzt. Darunter befinden sich nicht nur Schüler von Klasse 1 bis 13, sondern auch schulische Azubis, FSJler, FÖJler und Bufdis. „Diese Zahlen bestätigen: Die Jugendnetzkarte ist ein voller Erfolg“, sagt der Sehnder SPD-Regionsabgeordnete Wolfgang Toboldt und fügt hinzu: „Nun müssen die nächsten Schritte folgen!“

Aus diesem Grund hat der SPD-Regionsbeirat eine Projektgruppe „Zukunft der Mobilität“ einberufen, die an einem umfassenden Konzept arbeitet. Adis Ahmetovic, Beiratsvorsitzender und Leiter der Gruppe, sieht hinter dem Projekt eine große Chance. Für die Region Hannover müsse zeitnah eine Vision für die Mobilität skizziert werden. „In einem breiten Beteiligungsprozess werden wir nicht nur mit der SPD-Basis ein Zukunftskonzept für die Mobilität erarbeiten. Durch unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen wollen wir vor allem in den Dialog mit Fachleuten, Verbänden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus allen Gemeinden und Städten der Region Hannover treten“, erklärt Ahmetovic.

S-Bahn
Die S-Bahndichte sollte verbessert werden – Foto: JPH/Archiv

Die ersten inhaltlichen Eckpfeiler für das Zukunftskonzept stehen auch schon fest:

  • Vision Zero – Unfallfreier Verkehr
  • E-Mobilität – Auto, Bahn, Bus und S-Bahn
  • Soziale Verträglichkeit – Neues Preis- und Zonensystem
  • Jederzeit mobil – Ländlichen Raum stärken
  • Verkehrsinfrastruktur ausbauen – Verkehrsnetz vergrößern
  • Arbeit – Trotz Digitalisierung und Automatisierung neue Arbeitsplätze ausbauen

Auch der Regionsabgeordnete Toboldt ist davon überzeugt: „Das Thema Mobilität gehört zu den wichtigen Zukunftsfragen. Daher müssen wir uns konkrete Gedanken über eine Vision mit verbindlichen Etappen und Zielen machen.“ Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Lesemann fügt hinzu: „Gemeinsam mit den Menschen aus der Region Hannover werden wir in der SPD bis April 2019 an einem Zukunftskonzept für die Mobilität arbeiten. Die Ansprüche an individuelle Mobilität, besonders im ländlichen Raum, steigen. Unsere Aufgabe ist es, dafür nachhaltige und bezahlbare Konzepte für alle zu entwickeln und anzubieten. Wir müssen über den Tag hinausdenken! Und dabei stellt die Jugendnetzkarte einen ersten wichtigen Schritt dar.“

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