Strom tanken zuhause – und so einfach wie nie

Die KfW-Förderung für Wall-Boxen wurde ausgeweitet: es gibt 900 Euro pro Ladepunkt, die Stadtwerke Burgdorf sind als regionaler Ansprechpartner für private E-Ladestationen ausgewählt.

Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink, Bürgermeister Armin Pollehn und Gerald Hinz (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung) (v.li.) freuen sich, die E-Ladestation für den privaten Gebrauch präsentieren zu können. Die Wall-Box eMH1 von ABL erzielte beim ADAC Bestwerte – Foto: Stadtwerke Burgdorf

Die Anschaffungskosten für privat genutzte Wall-Boxen sind aktuell so gering wie nie zuvor. Grund ist die aufgestockte KfW-Förderung privater Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden. Die Stadtwerke Burgdorf stehen ihren Kunden ab sofort mit ihrem Angebot aus Wall-Box und Ökostrom als kompetenter Partner zur Seite.

Grund zur Freude für all diejenigen, die sich in nächster Zeit eine Wall-Box fürs eigene Zuhause zulegen wollen: Der Bund hat den Fördertopf für private Ladestationen noch einmal kräftig aufgestockt – und macht damit den Zugang zum Stromtanken am eigenen Wohngebäude so kostengünstig wie nie. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezuschusst über die Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) alle Käufer einer Wall-Box für den Privatgebrauch mit maximal 900 Euro pro Ladepunkt.

Heimvorteil für Ladeprofis

Die Stadtwerke Burgdorf als regionaler Energieversorger begrüßen diese Entwicklung. „Wir freuen uns, dass die E-Mobilität durch solche Förderungen weiter an Aufwind gewinnt und wir auch hier bei uns die Ladeinfrastruktur noch gezielter voranbringen können“, erklärt Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink. „Wir sind außerdem froh, dass wir ein vernünftiges Produkt für unsere Kunden gefunden haben, das nicht nur vom ADAC als sehr gut bewertet wurde, sondern auch alle KfW-Kriterien für den Zuschuss erfüllt.“

Die Wall-Box eMH1 erfüllt außerdem alle Kriterien für die KfW-Förderung. Die Wall-Box kommt mit etwa 6 Metern Ladekabel – auf Wunsch auch mit Ladesteckdose wie auf der Abbildung – Foto: Stadtwerke Burgdorf

Einige Bedingungen gibt es dabei zu beachten. Unter anderem muss die Förderung vor dem Kauf beantragt werden und: Der Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. „Unser Ökostrom Burgdorf Natur ist ohnehin in unserem Portfolio enthalten“, so Jankowski-Zumbrink weiter. „Wir stehen unseren Kunden mit unserem Angebot gerne als kompetenter Partner zur Seite und beraten sie auch zu allen weiteren Voraussetzungen für die KfW-Förderung.“

Blick in den Geldbeutel

Um einen Eindruck davon zu bekommen, was die Förderung unterm Strich für den Einzelnen bedeuten kann: Die Wall-Box inklusive zirka 6-Meter-Ladekabel gibt’s bei den Stadtwerken Burgdorf ab 669 Euro. Zubehör, eine Montageplatte oder Standsäule, ist optional. Wichtig zu wissen ist, dass die Gesamtkosten für einen Zuschuss mindestens 900 Euro betragen müssen. „Die Situation ist aktuell für alle, die sich für eine Wall-Box interessieren, wirklich attraktiv, denn die Anschaffungskosten fallen gerade teilweise so gut wie weg“, so Jankowski-Zumbrink.

Erfolgsprojekt private Wall-Boxen

300 000 Anträge für private Wall-Boxen in drei Monaten: Diese Zahlen verkündete das BMVI Ende Februar dieses Jahres und meldete gleichzeitig seine Entscheidung, die Förderung von privaten Ladestationen um weitere 100 Millionen Euro aufzustocken. Drei Monate und rund 85 000 Anträge später dann die Nachricht des BMVI, den Fördertopf nochmals um weitere 100 Millionen Euro aufzustocken. Insgesamt steht somit für alle, die auf das klimafreundliche Fahren mit Elektroauto setzen und bald auch ganz bequem von zuhause aus tanken wollen, eine halbe Milliarde Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Anzeige
Werben Sie bei Sehnde-News