Keine Wahlempfehlung durch Sehnder Grüne zur Stichwahl

Keine Wahlempfehlung durch Sehnder Grüne zur Stichwahl
Keine Empfehlung an die Wähler des grünen Bürgermeisterkandidaten Sandy Steve Choitz - Logo: Grüne
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Bündnis 90/Die Grünen in Sehnde und ihr Bürgermeisterkandidat Sandy Steve Choitz sprechen für die Stichwahl am 27. September keine Wahlempfehlung für Sehnde aus.

Choitz, der im ersten Wahlgang 31,94 Prozent der Stimmen erhielt, begründet dies folgendermaßen: „Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag, unsere Themen und Positionen weiterhin in die Sehnder Politik einzubringen.“ In zentralen Fragen gebe es zwar inhaltliche Schnittmengen mit der SPD, aber eine Unterstützung für eine der beiden verbliebenen Personen leiten die Grünen daraus jedoch nicht ab.

Positionen bleiben Grün

Jan Pfalzer, Co-Vorsitzender des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Sehnde, unterstreicht die gemeinsame Haltung: „Wir haben als Grüne mit eigenen Inhalten und klaren Positionen um das Vertrauen der Menschen geworben. Diesen eigenständigen politischen Kurs werden wir auch nach der Wahl fortsetzen. Wir wollen mit allen demokratischen Kräften konstruktiv zusammenarbeiten, wenn es darum geht, Sehnde voranzubringen. Eine Wahlempfehlung für die Stichwahl ist dafür weder angebracht noch notwendig.“

„Bei Höver-Nord, dem Rathausneubau, der Entwicklung der Sehnder Mitte, beim Umwelt- und Klimaschutz sowie bei der Weiterentwicklung unserer Dörfer werden wir unsere Positionen weiterhin klar vertreten“, betont Choitz. Die Grünen nennen einen verantwortungsvollen Umgang mit Flächen, nachhaltige Mobilität, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels als zentrale Aufgaben. Auch die Ortsteile müssten stärker berücksichtigt werden.

„Unsere Dörfer brauchen gute Rahmenbedingungen für Wohnen, Betreuung, Bildung, Mobilität, Nahversorgung und gesellschaftliches Miteinander. Die Entwicklung Sehndes darf sich nicht auf die Kernstadt beschränken“, so Choitz.

Wechselnde Zusammenarbeiten

Sandy Steve Choitz setzt für die kommende Legislatur auf wechselnde Mehrheiten – Foto: Grüne

Für die kommende Ratsarbeit kündigen die Grünen eine konstruktive Zusammenarbeit mit der SPD und anderen demokratischen Kräften an. Diese solle sich an konkreten Lösungen für Sehnde und seine Ortsteile orientieren. „Wo es inhaltliche Gemeinsamkeiten gibt, werden wir zusammenarbeiten. Wo wir unterschiedlicher Auffassung sind, werden wir unsere Positionen klar vertreten“, sagt Pfalzer.

Keine Empfehlung

Eine Wahlempfehlung für die Stichwahl werde es deshalb nicht geben. „Die Entscheidung, wer künftig Bürgermeisterin oder Bürgermeister von Sehnde sein soll, ist eine persönliche Entscheidung der Wählerinnen und Wähler. Ich werde keine Wahlempfehlung für eine Person aussprechen“, meint Choitz. „Der Wahlkampf endet, die Verantwortung für Sehnde nicht. Wir werden uns weiterhin mit eigenen Ideen, klaren Positionen und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit einbringen.“

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