Eine Reise nach Sehnde: neuer Imagefilm für die Stadt

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Ein Imagefilm ist eine fast unverzichtbare Visitenkarte für eine Stadt im Internet. Sich in kurzer Zeit so gut wie möglich zu präsentieren, ist das Ziel eines solchen Projekts – ein hoher Anspruch für die Handelnden.

Digitale Uraufführung

Dreh auf der Kanalbrücke für den Imagefilm – Foto: KNDR

Normalerweise werden Imagefilme groß, öffentlich und feierlich vorgeführt. So war das auch in Sehnde. Doch Corona hat auch hier zu Minimalismus geführt. Die offizielle Filmveröffentlichung findet nun ausschließlich digital statt. Ab sofort ist der Film „Eine Reise nach Sehnde“ auf der Homepage der Stadt, auf Youtube und in den sozialen Medien zu finden.

Produktion „am Ort“

Anlass für die Neuproduktion war das Auslaufen der Liedrechte für den im Jahr 2014 veröffentlichten, ehrenamtlich produzierten Imagefilm. Seit 2019 war Sehnde deshalb „filmlos“. Daher wollte die Stadtverwaltung diese Lücke schnell schließen.

Bürgermeister Olaf Kruse (mi.) dankt Producerin Charlina Karger (li.) und KNDR-Chef Marcel Aue – Foto: JPH

Bei der Suche nach einer Produktionsfirma stieß man schnell auf das junge und engagierte Team des Sehnder Unternehmens KNDR. Das konnte als Produzent gewonnen werden. Mit zwei ehrenamtlichen Schauspielenden, nur einem Drehtag, unzähligen kreativen Stunden im Schnitt und vielen unterstützenden Sehndern wurde „Eine Reise nach Sehnde“ umgesetzt. Das Ergebnis ist ein 4:16-minütiger Imagefilm, der sich sehen lassen kann.

Dreh an einem Tag mit – fast – lokalem Team

Marcel Aue, Geschäftsführer des KNDR.teams, ist selbst Sehnder. Dementsprechend war die Umsetzung für ihn und sein Team auch eine Herzensangelegenheit. „Wir wollen Sehnde zeigen, wie wir es durch unsere Augen sehen: Der Spätsommertag, an den wir uns für immer zurückerinnern werden“, sagte er bei der Pressevorstellung am Mittwoch. „Allerdings wollten wir dabei nie etwas vollständiges zeigen, um Raum für eigene Erkundungen zu lassen.“  Produzentin  Charlina Karger ergänzt: „Sehnde in Szene zu setzen war unfassbar leicht an diesem schönen Sommertag und mit all den freundlichen Unterstützern.“

Gecastet wurden dann die beiden Darsteller, die den Zuschauer durch die 15 Ortsteile führen ohne ihn zu bevormunden, über Instagram. Aus elf Bewerbungen wählte das Team von KNDR Michelle Gitina (23) aus Ingeln-Oesselse und Janek Nedde (20) aus Hämelerwald aus. Das Drehbuch erstellten Karger und Laura Minkus, für Ton, Musik und Schnitt waren neben Aue noch Yannic Sievers, Henning Gahre und Christoph Griete verantwortlich.

Ein Film für und über Menschen

Bürgermeister Kruse mit dem Filmteam Janek Nedde, Yannic Sievers, Michelle Gitina, Charlina Karger und Marcel Aue (v.li.) – Foto: JPH

Die Stadtverwaltung wollte, anders als in vielen anderen Kommunen, keinen über Werbung und Folgeverträge finanzierten Imagefilm. Als Zielgruppe wurden Menschen mit Interesse an Sehnde als Wohn- und Lebensort oder als Bereich für eine Naherholung identifiziert – „von 0 bis 99 Jahren“ , so Aue. „Wir wollen damit Menschen mit Interesse für Sehnde erreichen“, sagt der Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse bei der Vorstellung. „Daraus soll der Wunsch resultieren, Sehnde näher kennenzulernen und Dinge zu sehen, die Sehnde ausmachen. Immerhin ist Sehnde mehr als nur Landwirtschaft und Mergel.“ Und insofern richtet sich der Film auch an die Sehnder, die gerne mehr über ihre eigene Stadt erfahren wollen.

Bürgermeister lobt Ergebnis

Herausgekommen ist deshalb nach rund 100 Stunden Arbeit ein ganz besonderes Storytelling für und über Sehnde, dass man sich auf der Homepage der Stadt Sehnde oder auf dem You Tube-Kanal der Stadt ansehen kann.
Bürgermeister Olaf Kruse jedenfalls freut sich über den Film und bedankte sich nach der Uraufführung mit einigen kleinen Geschenken beim KNDR-Team und den Darstellern herzlich für deren Unterstützung.

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