Musikalische Oase für die Seele: Jazz-Festival im Park in Ilten

Musikalische Oase für die Seele: Jazz-Festival im Park in Ilten
Jazz im Park startet wieder im September - Foto: JPH/Archiv

Für Jazz- und Musikliebhaber bietet der kommende September erneut ein Highlight: Die Sonntage können mit einem großen W für Wahrendorff als besonderes Ereignis im Kalender markiert werden, wenn der Wahrendorff-Park in Ilten seine Pforten für ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm hochkarätiger Bands öffnet – und das unter freiem Himmel! Der Eintritt ist an allen Sonntagen frei.
Wahrendorff lädt an den ersten drei Septembersonntagen jeweils von 11 bis 14 Uhr zum Jazz für Ohren und Seele ein. Und für den abschließenden XXL-Sonntag in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover gibt es noch einen kräftigen Zeitaufschlag. Da tönen bis 17 Uhr die Jazz-Klänge Der XXL-Sonntag steht unter dem Motto „Mike’s Sunday“, zu Ehren des 2004 verstorbenen ehemaligen hannoverschen Jazz-Club-Chefs Mike Gehrke.

Das ist dieses Jahr geplant

Sonntag, 03. September: Big Band Berenbostel

Die Big Band Berenbostel unter der Leitung von Felix Maier macht in diesem Jahr den musikalischen Auftakt – Foto: Klinikum

Mit ihrer grandiosen Sängerin Greta Söderberg macht die Big Band Berenbostel unter der Leitung von Felix Maier in diesem Jahr den musikalischen Auftakt im Park von Wahrendorff. Die Big Band Berenbostel ist seit vielen Jahren mehrfache Preisträgerin der wichtigsten deutschen Bigband-Wettbewerbe und wurde im Mai 2023 bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ in Hamburg erneut als beste Jugend-Bigband Deutschlands ausgezeichnet. Bei jedem Auftritt verbinden sich ansteckende Spielfreude, ein hoher musikalischer Anspruch und eine große stilistische Bandbreite zu einem aufregenden Gesamtpaket.

Sonntag, 10. September: Sundown Skiffles

Am zweiten Jazz-Sonntag präsentieren sich die Bremerhavener Sundown Skifflers – Foto: Sundown Skifflers

Am zweiten Jazz-Sonntag präsentieren die Bremerhavener Sundown Skifflers ihren Washboard-Skiffle-Rock, ein Mix aus klassischen Skiffle-Stücken und bekannten Oldies auch in plattdeutscher Sprache, neu definiert mit Waschbrett (Thomas Abbe-von Dühren), Piano (Martin Seifert), Gitarre (Hanne Turowski, Anna D. Merz), E-Bass (Kalle Kohlhaas) und Mandoline (Rollo Peters). Extraklasse ist der mehrstimmige Gesang aller Bandmitglieder. Mit ihrer außergewöhnlichen Performance und guter Laune, reißt das Sextett das Publikum mit und verbreitet sowohl auf als auch vor der Bühne eine ausgelassene Stimmung. Der Auftritt im Wahrendorff Klinikum in Ilten ist Bestandteil einer Jubiläumstour zum 30. Geburtstag der Band.

Sonntag, 17. September: Ellingtones

Am 17. September grooven die Ellingtones – Foto: Ellingtones/Jan von Allwörden

Der dritte Sonntag wird von den Ellingtones gestaltet. Die Ellingtones haben sich nicht nur der Jazz-Musik ihres Namensgebers Duke Ellington mit vielen Klassikern des Jazz und Swing verschrieben. Ihr abwechslungsreiches Repertoire umfasst ebenso Salonschlager der 20er und 30er Jahre und bekannte Musicalhits. Aber auch Hits aus Pop und Soul stellt das Trio mit Vorliebe auf den Kopf, um sie in jazzigem Gewand neu erstrahlen zu lassen. In der Besetzung Joscheba Schnetter (Gesang), Achim Kück (Klavier) Michael Cammann (Kontrabass) und Thomas Richter (Schlagzeug) nehmen die Ellingtones, die sich mit ihrem Sound und Stil längst über Hannover hinaus einen Namen machen konnten, ihre Zuhörer mal swingend, mal soulig mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Musik der letzten Jahrzehnte.

XXL-Sonntag in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover

Sonntag, 24. September

Der XXL-Sonntag steht unter dem Motto „Mike’s Sunday“, zu Ehren des 2004 verstorbenen ehemaligen hannoverschen Jazz-Club-Chefs Mike Gehrke und Freund des Klinikums Wahrendorff.

11 bis 12.40 Uhr: Brazzo Brazzone

Brazzo Brazzone leiten den XXL-Sonntag ein – Foto: Isabell Hahnemann

Diese Band reißt jedes Publikum mit: Brazzo Brazzone gelten als heißer Tipp in der Brass-Band-Szene. Seit mehr als zehn Jahren sind die sechs Italiener rund um Trompeter und Sänger Daniel Zeinoun auf Weltmusik-Mission und sorgen für unverschämten World Brass Groove. Die fünf Bläser samt Drummer entfesseln regelmäßig einen musikalischen Orkan, und zwar mit einer kunst- und lustvoll verwirbelten Melange unterschiedlichster musikalischer Einflüsse, ohne sich dabei für irgendwelche Stilgrenzen zu interessieren. Ihre „original brass musica molto speciale“ kommt mindestens genauso knallbunt daher wie das Outfit der Musiker. Brazzo Brazzone ist eine akustische und optische Macht und es wird natürlich wieder fulminant aufgetischt: Es wird jazzy, funky & extradancy.

13 bis 14.40 Uhr: Elmar Braß/Stephan Abel Quartett

Stephan Abel (Bild) und Elmar Braß bestreiten den zweiten Teil – Foto: Stephan Abel

Der Saxophonist Stephan Abel und der Pianist Elmar Braß spielen seit Jahren in unterschiedlichen Projekten zusammen und gehören zu den profiliertesten Musikern der hannoverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Spielfreude, Lust an der spontanen Improvisation und der Spaß am swingenden Jazz erinnern an die großen Tugenden des lebendigen Jazz der 50er und 60er Jahre. Ausgewählte Standards des Great-American-Songbooks und des Hardbop gehören zum Repertoire der Band. Der junge Bremer Bassist Magnus Bodzin gilt als großer Newcomer in seinem Bereich und bildet zusammen mit dem renommierten Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt die hervorragende Rhythmusgruppe des Quartetts.

15 bis 17 Uhr: B. B. & The Blues Shacks

B.B. and the Blues Shacks schließen den Tag ab – Foto: Felix Engel

Sie lieben Musik. Mit einer Mischung aus Soul und Rhythm & Blues rocken die fünf Hildesheimer alles – von Clubs bis zu Festivals. Seit über 30 Jahren sind sie weltweit unterwegs. Frontmann Michael Arlt (Gesang und Mundharmonika) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Er ist zudem ein einzigartiger Entertainer. Sein Bruder Andreas Arlt ist ein eleganter Stilist und wird als Weltklasse-Gitarrist gehandelt. Mit Fabian Fritz an Klavier und Orgel konnte die Band ein weiteres Genie für den eigenständigen Sound verpflichten. Henning Hauerken (Bass) und Andre Werkmeister (Schlagzeug) liefern den einzigartigen Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.

Weitere Informationen gibt’s im Internet.

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