B 65: Strecke ab Montagmorgen gesperrt – Stadtbahnpause am Wochenende

B 65: Strecke ab Montagmorgen gesperrt – Stadtbahnpause am Wochenende
Die B 65 wird zwischen Landwehrkreisel und Seelhorster Kreuz in beiden Richtungen ab Montag voll gesperrt - Foto: JPH
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Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover beginnt am Montagmorgen, 26. Januar, damit, weitere Baufelder entlang des Südschnellwegs/B 3, 6, 65 vorzubereiten. Da auf der Fahrbahn gearbeitet wird, muss die Strecke hierfür zwischen dem Landwehrkreisel und dem Kreuz Seelhorst in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Die Sperrung greift am Montag, 26. Januar, ab 9 Uhr, also nach dem morgendlichen Berufsverkehr. Sie dauert bis spätestens Sonntagabend, 1. Februar. Sollte die Arbeit früher als geplant abgeschlossen sein, wird die Straße umgehend wieder frei gegeben. Die Arbeitsdauer hängt unter anderem von der Witterung ab.

Sperrdetails

Die Auffahrt von der Hildesheimer Straße aus in Richtung Seelhorster Kreuz ist während der Sperrung weiterhin möglich. Wer stadteinwärts fährt, nutzt hierfür die Rechtsabbiegerspur. Stadtauswärtsfahrende müssen wie bisher bis zur Kreuzung Abelmannstraße fahren, um dort per Kehrtwende auf die Gegenfahrbahn zu wechseln. Die Abfahrt vom Südschnellweg aus Richtung des Seelhorster Kreuzes auf die Hildesheimer Straße ist gesperrt.

Umleitungen sind in beide Richtungen ausgeschildert. Sie führen die Fahrer vom Landwehrkreisel über die B 3 nach Pattensen, weiter über die B 443 nach Laatzen und dann über die B 6 Messeschnellweg bis zum Seelhorster Kreuz – und umgekehrt.

Radverkehr umgeleitet

Auch Radler sind von Einschränkungen betroffen. Die Radwegunterführung „An der Bauerwiese“ ist zwischenzeitlich für kurze Zeit geschlossen, während dort gearbeitet wird. Die genauen Zeitpunkte sind abhängig vom Arbeitsfortschritt. Die Unterführung „Döhrener Masch“ (Westufer) an der Leine wird am Montag, 26. Januar, gesperrt und steht ab Dienstag wieder zur Verfügung. Radler wählen während der Sperrung am besten die Unterführungen ganz im Westen oder im Osten des Baustellenbereichs, also die Querungen Mühlenholzweg (Nähe Landwehrkreisel) oder an der Leinebrücke. Schilder weisen auf die Umleitungen hin.

Fläche für vier Brücken

Die neuen Bauflächen liegen westlich der Leine und beiderseits der Strecke. Sie sind insgesamt etwa 1,5 Hektar groß und für die nächsten Projektschritte zwingend erforderlich. Ihre Herrichtung ist die Voraussetzung, um die Arbeit an den vier kleineren Brücken in diesem Streckenabschnitt vorzubereiten und den Straßendamm auf die erforderliche Breite zu bringen. Für die Verbreiterung werden Teile des Materials, das beim Tunnelaushub anfällt, innerhalb der Baustellenfläche effizient wiederverwertet. Somit ist auch der Tunnelbau davon abhängig, dass diese Flächen nun zur Verfügung stehen.

Stadtbahngleise zurück in Geradeauslage

Im Bereich der Hildesheimer Straße wird ebenfalls gearbeitet. Die Stadtbahngleise werden in die vorige, gerade Linie zurückverlegt. Zwischen Freitagabend, 30. Januar, ab 21 Uhr, und dem frühen Mittwochmorgen, 3. Februar, bis 3 Uhr, ist daher kein Stadtbahnverkehr in diesem Abschnitt möglich. Die Verkehrsbetriebe stellen Busse als Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen „Döhrener Turm“ und „Fiedelerstraße“ bereit. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Der Verkehr auf der Hildesheimer Straße ist von der Arbeit an den Gleisen nicht betroffen. Die Arbeit ist in die verkehrsärmere Zeit der „Zeugnisferien“ gelegt worden, um die Verkehrseinschränkung zu minimieren. Die Rückverlegung der Gleise ist zwingend erforderlich, um in diesem Bereich den Bau des Tunnels weiter voranzutreiben.

Abbiegen danach möglich

Der Abschluss der Gleisverlegung bringt auf der Hildesheimer Straße im Bereich der Abbiegespur Richtung Südschnellweg eine Erleichterung mit sich. Der Rad- und Fußweg führt dann wieder geradeaus, statt um eine Baugrube herum. Für Autofahrer steht wieder eine durchgehende Rechtsabbiegerspur zur Verfügung.

Mit Behinderungen ist zu rechnen, längere Fahrzeiten sind einzuplanen.

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