Lavendel-Pflanzen für hungrige Hummeln in Sehnde

Lavendel-Pflanzen für hungrige Hummeln in Sehnde
Manfred Steinert, Anne Wiegels, Lars Renkewitz, Angelika Thomaier, Thomas Skuppin und Wilhelm Brauns (v.li.) mit duftenden Lavendel-Pflänzchen vor dem NABU-Büro – Foto: NABU
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Einen großen Ansturm erlebten die Mitglieder der Sehnder Ortsgruppe des NABU, als sie am 1. Juli ihre Aktion für die Hummeln anboten: Außer den Lavendel-Pflanzen erhielten die Besucher viel Information zum Thema. Wie berichtet, gibt es jedes Jahr ab Juli nur noch wenige Blüten, die den Hummeln und anderen Insekten Nahrung bieten – viele Arten sind bereits verblüht.

Daher ist es umso wichtiger, im Garten oder auf  dem Balkon Alternativen anzupflanzen, die dann noch blühen. Über diese Arten gabe es beim NABU Sehnde entsprechende Informations-Listen, die schon nach kurzer Zeit komplett vergriffen waren. „Mit solch großem Interesse hatten wir wirklich nicht gerechnet“, freuten sich die NABU-Aktiven am Büro. Sie werten das als Zeichen dafür, dass Naturschutz inzwischen in der Bevölkerung einen höheren Stellenwert bekommen hat – und wollen darauf mit weitere derartigen Aktionen reagieren. Erst wenn die Menschen über die Zusammenhänge in der Umwelt Bescheid wissen, sind sie in der Lage und bereit, etwas für den Naturschutz zu tun.

Deshalb wird weiterhin jeden ersten Freitag im Monat das NABU-Büro in der Mittelstraße am Marktplatz geöffnet sein. Der nächste Termin ist der 5. August von 16 bis 17 Uhr.

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