Seelöwe „Tröpfchen“ für den Klimaschutz

Die Harzwasserwerke und der Erlebnis-Zoo Hannover wollten am letzten Tag der Weltklimakonferenz in Polen ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und machen mit der
Seelöwen-Skulptur „Tröpfchen“ auf den Klimawandel aufmerksam.

Seelöwin Pam untersucht das neue „Mitglied“ der Seelöwenfamilie – Foto: Zoo Hannover

Die lebensgroße Seelöwen-Nachbildung des Künstlers Ottmar Hörl verschaffte sich in den vergangenen Monaten bei einer Rundreise durch den Harz ein Bild von der extremen Dürre und wurde nun von der Geschäftsführung der Harzwasserwerke an den Erlebnis-Zoo Hannover übergeben. Dort bezieht „Tröpfchen“ in der Bucht von Yukon Bay bei seinen Artgenossen sein Winter-Quartier und dient zugleich als neuer Fotopunkt für Besucher.

„Der sympathische Seelöwe ist ein starker Botschafter, um emotional auf den Klimawandel mit seinen weltweit dramatischen Folgen für Mensch und Tier aufmerksam zu machen“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Durch die ansteigenden Temperaturen der Weltmeere gerate die Nahrungskette der Tiere aus dem Gleichgewicht: warmes Wasser hat einen geringeren Sauerstoffgehalt als kaltes Wasser, was wiederum den Fischbestand reduziert und damit die Nahrung der Robben. Steigende Temperaturen gefährden nicht nur die Eisbären in der Arktis – auch die Überlebenschancen der jungen Robben in der Arktis sinken mit der immer dünner werdenden Eisdecke, da die Jungtiere in den ersten Lebenswochen noch nicht schwimmen können und auf festes Packeis angewiesen sind. Der Erlebnis-Zoo macht daher auch mit seiner Ausstellung „Pole to Pole“ in der Unterwasserstation in Yukon Bay auf den weltweiten Klimawandel und seine Folgen aufmerksam und zeigt, wie jeder helfen kann, das Klima zu schonen.

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