Nabu Sehnde lädt ein zur Rebhuhnzählung 2021

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Zu den stark gefährdeten Tierarten der Feldflur zählt unter anderem das Rebhuhn, dessen Bestand seit 1980 um 94 Prozent gesunken ist. Deshalb hat der NABU Sehnde in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und der Landwirtschaft im vergangenen Jahr ein langfristig angelegtes Rebhuhn-Monitoring gestartet. So sollen die letzten noch verbliebenen Exemplare im Sehnder Stadtgebiet gezählt werden.
Im Rahmen der Kartierung 2020 sind 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen 42 Transekte (Streckenabschnitte) gegangen und konnten insgesamt 58 rufende Rebhähne kartieren.

NABU Sehnde beteiligt sich an der Rebhuhn-Kartierung – Foto: Michael Eick/NABU

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Rebhuhnzählung statt. Dabei werden im Zeitraum von Anfang Februar bis Mitte April Rebhuhnrufe über Klangattrappen in der Abenddämmerung auf vorab festgelegten Strecken für zirka 30 Minuten abgespielt. Mit viel Glück stößt man dann auf antwortende Vögel. Die Sehnder Ortsgruppe des Nabu ist gerne bereit,  Interessierte in das Monitoring-Team aufzunehmen. Alle, die mitmachen wollen, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0151/15 93 39 99 oder per E-Mail an Rebhuhnkartierung-NABU-Sehnde@gmx.de .

Die flächendeckende und systematische Kartierung trägt auch schon erste Früchte, denn die gesammelten Daten werden, dank der Stiftung Kulturlandpflege, mittelbar in die Maßnahmenplanung der Region Hannover zur gezielten Anlage von Blühflächen und Lebensraumaufwertung für Rebhühner eingehen.

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