Lehrter Wasserballer nach Auswärtssieg weiter im Titelrennen

Lehrter Wasserballer nach Auswärtssieg weiter im Titelrennen
Aus dem Spiel nicht wegzudenken: Linkshänder Christoff Ohse siegte mit den Lehrter Wasserballern auch in Hannover - Foto: Alexander Placzek
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Das Personal schwächelte zuletzt wiederholt, doch die Resultate stimmen: Die Wasserballer des Lehrter SV bleiben in der Bezirksliga 2 mit dem jüngsten 12:9 (5:3, 3:2, 1:2, 3:2)-Auswärtssieg beim RSV Hannover III sogar weiter im Titelrennen.

Auch beim sonnendurchfluteten Gastspiel im Freibad Leinhausen konnte der Altkreisvertreter personell nicht aus dem Vollen schöpfen, doch mit einer schnellen 5:1-Führung (6.) war der Start mehr als glänzend. Der weitere Spielverlauf gestaltete sich aus LSV-Sicht jedoch zäh: Die Hausherren kamen näher, und das vorzeitige Spielende für Spielmacher Marco Herbst bereits kurz nach dem Seitenwechsel tat ein Übriges.

Sieg über die Zeit gebracht

„Im Angriff lief am Ende fast nichts mehr“, berichtete Pressesprecher Wolfgang Philipps. Die erneut kampfstarken Lehrter verteidigten ihren knappen Vorsprung jedoch und konnten damit nach dem 11:9 in Lehrte auch den Rückkampf gewinnen, wobei sich Vladislav Stengel mit sechs Toren treffsicher zeigte.

Nicht minder wichtig für die LSV-Sieben ist dieser Tage jedoch Flügelspieler Christoff Ohse, der erneut die Lücke auf der neuralgischen Centerposition füllte. Der vielseitige Linkshänder hatte sein Team in der Hinrunde auch schon einmal als Torhüter zum Sieg geführt. Neben Stengel (6) und Ohse (2) konnten sich Nils Bierwolf (2), Jens Berhrens und Sebastian Roth in die Torschützenliste eintragen.

Bei jetzt 10:6 Punkten liegt die LSV-Sieben in der Tabelle der Bezirksliga 2 weitenhin nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter SV Langenhagen/Aegir Hannover, der am 14. September auch der letzte Gegner sein wird. Für die Flughafenstädter ist es das Endspiel um den Titel, auf Lehrter Seite gestaltet sich die Situation komplizierter: „Wir brauchen auch noch Schützenhilfe in einem Parallelduell“, erläutert Philipps, „aber die Saison ist dennoch bisher absolut grandios.“

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