Eintägiger Warnstreik bei der regiobus Hannover am Mittwoch

Eintägiger Warnstreik bei der regiobus Hannover am Mittwoch
ver.di ruft zum Warnstreik bei RegioBus auf - Foto: JPH

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten mehrerer Verkehrsunternehmen bundesweit zum Warnstreik am 26. April 2023 auf. Betroffen ist auch die regiobus Hannover GmbH.

Die Beschäftigten der regiobus Hannover GmbH sind deswegen aufgerufen, am Mittwoch von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss ihre Arbeit niederzulegen. Betroffen sind alle Standorte. Dazu zählen die Betriebshöfe Burgdorf, Eldagsen, Mellendorf, Neustadt und Wunstorf, sowie die zentrale Verwaltung in der Georgstraße in Hannover. Die streikenden Beschäftigten werden sich dezentral an ihren jeweiligen Standorten versammeln.

„Die Arbeitgeber sollten ein Interesse daran haben, dass das Geld zum Leben reicht und die Beschäftigten sich nicht um ihre Existenz sorgen müssen. Deshalb setzen wir mit den Warnstreiks ein Zeichen, um ein deutlich verbessertes Angebot zu erhalten“, sagt Gewerkschaftssekretär Philipp Noll. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass es am 26. April in der Region Hannover ganztägig zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Regiobus seinerseits rechnet von Betriebsbeginn am Mittwoch, 26. April, zirka 3 Uhr, bis Betriebsschluss am Donnerstag, 27. April, etwa 3 Uhr, mit entsprechenden Ausfällen. Insbesondere die stark frequentierten sprintH Linien 300, 400, 500, 600, 700, 900 entfallen.

Subunternehmen der regiobus werden vereinzelt Linienfahrten ausführen. Verbindliche Anschlüsse oder Hin- und Rückfahrten auf den jeweils gleichen Linien können allerdings nicht garantiert werden. Die regiobus rät deshalb dazu, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und entsprechend umzuplanen.

Die S-Bahnen, Regionalzüge, üstra Busse und Stadtbahnen sowie das On-Demand-System sprinti sind vom Streik nicht betroffen und fahren wie gewohnt.

Die nächste Verhandlungsrunde der Tarifparteien findet am 28. April in Fulda statt.

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