Der Zauberstein ist verschwunden: Unverzagten-Nachwuchs spielt Wintermärchen

Unter der Regie von Bastian Plath und Benigna Krampitz präsentierten die Theaterkinder der Ahltener Laienspielgruppe „Die Unverzagten“ am Freitagnachmittag, 06.12.2019, das Märchen „Der verschwundene Zauberstein“. Der ist nämlich in die Menschenwelt verschwunden und zwei Zauberer sollen ihn von dort zurückholen. Dass dabei natürlich erhebliche Schwierigkeiten auf die beiden „Detektive“ warten, dürfte jedem klar sein.

Die Zauberer (mi.) sind in der Menschenwelt angekommen – Foto: JPH

Rund 200 Besucher aller Altersklassen kamen zu der Aufführung am Freitagnachmittag um 17 Uhr in die Grundschule Ahlten. Sie erlebten eine lebendige und fast schon professionell vorgetragene Story, die das junge Publikum regelrecht fesselte – so leise war es. Und dafür gab es nach rund 40 Minuten viel Applaus für die ebenfalls noch jungen Schauspieler und das jugendliche Funktionspersonal hinter den Kulissen. Insgesamt 18 Schauspielkinder waren an dem Stück beteiligt, rund zehn weitere sorgten für den reibungslosen Ablauf, das Licht und guten Ton.

Viel Applaus gab es für die Schauspieler am Ende – Foto: JPH

„Die Proben haben am 10. September begonnen“, erläutert Jugendleiterin Janina Bartels vom Ensemble. „Zuvor wurden die Schauspieler aus den 35 Angehörigen der Jugendabteilung ausgewählt.“ Die Suche nach dem Zauberstein wird insgesamt vier Mal aufgeführt; Freitag, Sonnabend und Sonntag. Spielen wollen natürlich alle gern, aber die Anzahl der Akteure ist eben begrenzt. „Dafür machen wir auch viele andere Aktionen mit der Gruppe im Jahr – und 2020 gibt es ja auch wieder ein Stück.“

Doch das ist noch „geheim“. „Zum Stück für 2020 kann ich noch nichts verraten“, sagt Tobias Bartels, Pressesprecher der Unverzagten. „Die Stückauswahl, auch für die Jugend, treffen unser künstlerischer Leiter mit der Jugendleiterin und der Regie“, erläutert Bartels den Weg der Planung. „Aber eines scheint sich abzuzeichnen: die Regie für das neue Stück würden wohl Bastian Plath und Benigna Krampitz gern wieder übernehmen.“

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