Feuerwehren Lehrte und Hämelerwald im Unfalleinsatz auf der A 2

18. Februar 2019 @

Die freiwilligen Feuerwehren Hämelerwald und Lehrte wurden am Montagmittag, 18.2.2019, um 12 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A 2 alarmiert. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund ist es vor der Autobahnabfahrt Lehrte-Ost zu einem Zusammenstoß zwischen einem Personenwagen und einem Lastzug am Stauende gekommen. Dabei wurde eine Person getötet (siehe gesonderten Bericht der Polizei).

Die Feuerwehren Hämelerwald und Lehrte waren wieder im Unfalleinsatz – Foto: JPH

Nach Polizeiangaben ist der Fahrer eines Dacia Logan auf dem rechten Fahrbahnstreifen der A 2 in Richtung Westen gefahren. Dabei übersah er das Stauende und krachte mit hoher Wucht in das Heck des vor ihm bremsenden Lastwagenanhängers. Hierbei ist der Fahrer des Dacia in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Der ebenfalls alarmierte Notarzt konnte jedoch nicht mehr helfen und stellte den Tod des Fahrers fest. Der ebenfalls angeforderte Rettungshubschrauber kam deshalb nicht mehr zum Einsatz. Der Trucker wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand dann in der Bergung des Fahrers. Hierfür wurde zunächst der Brandschutz am Dacia sichergestellt und das hinter dem Lastzug befindliche Unfallfahrzeug technisch gesichert. Im Anschluss konnte der verstorbene Fahrer unter dem Einsatz von technischem Rettungsgerät schnell und unkompliziert befreit werden.

Auch ein Rettungshubschrauber war eingesetzt – Foto: JPH/Archiv

Während der Arbeiten ereignete sich laut Feuerwehr ein weiterer Unfall aufgrund des Rückstaus etwa 300 Meter weiter hinten im Stau. Hier kam es in Folge eines weiteren Auffahrunfalls zwischen zwei Lastzügen glücklicherweise nur zu einem Blechschaden. Ein Einsatz der Feuerwehr war hierbei nicht nötig.

Für den Einsatz wurde die A 2 in Fahrtrichtung Hannover voll gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren mit insgesamt 24 ehrenamtlichen Einsatzkräften, drei Fahrzeuge ( MTW, HLF, TLF) aus Hämelerwald und die Feuerwehr Lehrte mit zwei Fahrzeugen (ELW, HLF. Darüber hinaus waren die Polizei, ein RTW und ein NEF sowie der Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Die Einsatzstelle wurde seitens der Feuerwehr gegen 13.30 an die Polizei übergeben.

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