Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer auf A 7

5. September 2019 @

Die freiwillige Ortsfeuerwehr Ahlten ist in der Nacht zum Mittwoch, 04.09.2019, auf die A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Ost und Autobahnkreuz Kirchhorst zu dem dortigen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert worden. Grund dafür war eine voraus gegangene Alarmierung  der freiwilligen Feuerwehr Altwarmbüchen zum gleichen Verkehrsunfall, der aber als „zwischen Kirchhorst und Großburgwedel“ gemeldet worden war. Bereits auf Anfahrt stellten die Altwarmbüchener fest, dass sich die eigentliche Einsatzstelle zwischen dem Autobahnkreuz Ost und Autobahnkreuz Kirchhorst befand und daher die freiwillige Feuerwehr Ahlten zuständig ist, die dann um 1.46 Uhr hinzu alarmiert wurde.

Hier war schnelle, lebensrettende Hilfe durch die Feuerwehren erforderlich – Foto: FFw Lehrte/Ahlten

Der Fahrer eines Kleintransporters war unter den Sattelauflieger eines Lastzuges gefahren und dort eingeklemmt worden (SN berichteten).

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen übernahmen mit Unterstützung durch die freiwillige Feuerwehr Ahlten die technische Rettung. Hierfür wurde zunächst der Brandschutz sichergestellt und im Anschluss der Lastzug leicht nach vorne bewegt. Damit wurde zum einen eine erste Entlastung des Sprintervorderteils erreicht und zudem Raum für die technische Rettung geschaffen. Unter Einsatz von technischem Rettungsgerät, darunter der Spreizer und ein Rettungszylinder, wurde zunächst eine Rettungsöffnung für den schwer verletzen Fahrer geschaffen. Hierfür wurde die Fahrertür des Kleintransporters herausgetrennt und die Fahrerkabine mittels Rettungszylinder auseinander gedrückt. Anschließend wurde auf Anweisung durch den Notarzt und in Absprache mit diesem eine Sofortrettung, das heißt eine schnelle Rettung eines Patienten aus Lebensgefahr, vorgenommen. Der schwerverletzte Fahrer des Kleintransporters konnte somit so schnell wie möglich aus seinem Fahrzeug gerettet und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel eingedämmt und aufgenommen und die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme durch die Polizei weiter ausgeleuchtet.

Die freiwillige Feuerwehr Ahlten unterstützte im gesamten Einsatzablauf und mit Materialversorgung. Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren Altwarmbüchen mit dem HLF 20 und Rüstwagen und die freiwillige Feuerwehr Ahlten mit dem HLF, dem HLF 20 und einem MTW und insgesamt 31 Einsatzkräften.

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