TVE Sehnde befreit die Sehnder Natur von Müll und Unrat

7. März 2019 @

Im Ramen der Veranstaltungen zum 125-jährigen Vereinsjubiläum hatte der TVE Sehnde eine ganz außergewöhnliche Idee: eine Müllsammelaktion für die Sehnder Natur rund um das Papenholz und das Neubaugebiet Kleines Öhr.

Ein Teil der fleißigen Müllsammler mit zahlreichen Säcken voll mit Sehnder Müll – Foto: Privat

Die Organisation und Koordination übernahm der erfahrene langjährige TVE-Jugendleiter Andreas Niesel. Die umfangreichen Vorbereitungen begannen schon vor über einem Jahr. Die Aufräumaktion war verbunden mit einem Geocaching-CITO-Event, also Cache in – Trash out. Hierbei treffen sich überall Geocacher gezielt, um Müll zu sammeln.

Gut 40 Teilnehmer im Alter von vier bis 82 Jahren nahmen an der TVE-Aktion teil. Treffpunkt war das TVE-Vereinsheim in der Waldstraße. Hier konnten sich die Teilnehmer ihr Sammelgebiet aussuchen und losmarschieren. So ging es ausgerüstet mit Müllzange und Handschuhen dann auf Mülljagd.

Zwei Stunden später stapelten sich mehr als 20 große Müllsäcke, angefüllt mit Papier, Plastik, Styropor, zahlreichen Glasflaschen und vielem mehr vor der Tür des Vereinsheims des TVE Sehnde. Ein alter Grill und einige versprengte Laminatplatten waren auch beim Unrat dabei. Ortsbürgermeister Helmut Süß, der die Aktion auch schon im Vorfeld unterstützt hatte, stattete den fleißigen Müllsuchern gegen Mittag einen Besuch ab.

Nach Sammelende versorgte ein reges „Küchen-Team“, bestehend aus Rita Niesel und Karin Gause, alle Teilnehmer mit vom TV Eintracht Sehnde für diese Aktion zur Verfügung gestellten Getränken und heißen Würstchen. Auch Süßigkeiten für die Kinder fanden reichlich Zuspruch. Hier, beim gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse des TVE-Heims, dass die Vorsitzenden Michael Rust und Ralf Marotzke, zugleich auch 2. stellvertretender Ortsbürgermeister, vorbereitet hatten, tauschten sich die erfolgreichen Müllsammler eifrig über die Sammelaktion aus – und über das, was die Sehnder so alles leider in ihre eigene Natur werfen.

Nebenbei entstand als Zukunftsvision die Idee, rund um die vermüllte „Keramische Hütte“ eine ähnliche Aktion zu initiieren. Es fehlen nur noch engagierte Helfer und Helferinnen für die Organisation. „Wenn ab jetzt kein Müll mehr in die Sehnder Natur geworfen würde, müsste die Aktion im nächsten Jahr auch nicht wiederholt werden“, da waren sich alle Sammler einig.

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