Abenteuer „Pate sein“: Überlegungen mit Vikarin Friederike Schweizer im Gemeindehaus Sehnde

17. Oktober 2019 @

Es ist Ostermontag. Ich halte meinen Neffen auf dem Arm. Er trägt ein weißes Kleid. Ich habe es auch getragen. Es ist das Familientaufkleid, auf dem meine Oma die Namen meines Vaters und meiner Geschwister mit dem Geburts- und Taufdatum aufgestickt hat. Neben meinem Namen steht nun der meines Neffen, meinem Patenkind. Ich blicke auf und sehe die glücklichen Gesichter meiner Schwester und meines Schwagers. Die Pastorin überreicht mir die Patenurkunde. Jetzt ist es amtlich. Ich bin Patin. Und ich weiß nicht genau auf was ich mich da eingelassen habe. Eine große Aufgabe mit vielen Erwartungen und eine über die ich so wenig weiß.

Im Gemeindehaus findet die Veranstaltung statt – Foto: JPH

Ich erzähle diese Geschichte, weil ich Sie und Euch zu zwei Abenden und einem Nachmittag einladen möchte. Ich möchte mit Ihnen darüber nachdenken, wie wir das Patenamt gestalten können. Dazu gehören die Fragen: Warum müssen Paten Mitglied in der Kirche sein? Was bedeutet die Taufe für mich? Wie soll ich mit meinem Patenkind über Religion reden? Dabei ist es egal, ob Sie erst noch Pate werden, gerade erst geworden sind oder schon lange Patin sind. Als Eltern eines Kindes, das getauft werden soll oder schon getauft ist, können Sie ebenfalls teilnehmen.

Am 21. Oktober 2019 treffen wir uns dazu um 19.30 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Gemeinde an der Mittelstraße 56 in Sehnde. Das zweite Treffen wird am 21. November 2019, gleiche Uhrzeit, gleicher Ort, stattfinden. „An diesen beiden Abenden befassen wir uns jeweils mit unserer Taufe und den Fragen, die Sie so mitbringen“, sagt Vikarin Friederike Schweizer. „Am 15. Februar 2020 voraussichtlich von 14 bis 17 Uhr findet dann der Pate-Patenkind-Nachmittag statt. Dazu dürfen Sie dann Ihr Patenkind und Ihr eigenes Kind mitbringen. Gemeinsam erkunden wir die Kirche, reden über Gott und die Welt und werden gemeinsam einen Gottesdienst feiern.“

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