Ortsfeuerwehr Sievershausen im zweiten Löscheinsatz – Container auf Betriebsgelände brennt

Nachdem die Ortsfeuerwehr Sievershausen bereits Donnerstagnacht, 05.02.2026, unterstützend bei der Brandbekämpfung eines Dachstuhlbrandes in Immensen im Einsatz war, ist sie am Sonnabend, 07.02.2026, erneut zu einem Feuer alarmiert worden.
Gegen 17.38 Uhr ist es zu einem Brandeinsatz auf dem Betriebsgelände eines Gleisbauunternehmens in der Boschstraße im Gewerbegebiet Sievershausen gekommen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte einen großen Schaden. Mitarbeiter des Unternehmens bemerkten zuvor das Feuer in einem Container innerhalb der Containersiedlung auf dem Betriebsgelände; die werden als Wohn- und Aufenthaltscontainer für Beschäftigte genutzt. Die Mitarbeiter handelten schnell und umsichtig und setzten umgehend einen Notruf ab – glücklicherweise war niemand mehr in den Containern. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine erhebliche potenzielle Gefahrenlage bestand: In unmittelbarer Nähe des Brandes befanden sich mehrere Gasbehälter, darunter ein 4.850-Liter-Gastank sowie vier 33-Kilogramm Gasflaschen. Eine dieser Gasflaschen hatte bereits seinen Inhalt abgeblasen.
Nachalarmierung und Löschangriff
Die alarmierte Ortsfeuerwehr Sievershausen unternahm aus diesem Grund schnell einen Außenangriff mit Wasser. „Mit einer sogenannten Riegelstellung wurde der große Gastank gekühlt und damit erfolgreich verhindert, dass es zu einer weiteren Brandausbreitung kam. Und auch der betroffene Container zunächst herunter gekühlt“, so der Feuerwehrpressesprecher der Feuerwehr Lehrte, Benjamin Rüger. „Die nachalarmierten Kräfte der Feuerwehren Hämelerwald und Arpke
Unterstützten nach ihrem Eintreffen diese Bemühungen.“ Nach erfolgreicher Reduzierung der Temperaturen konnte anschließend ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz erfolgen.
Durch das schnelle, koordinierte Vorgehen sowie die gezielte Kühlung der Gasbehälter gelang es, eine Ausbreitung des Feuers auf die gesamte Containersiedlung zu verhindern und auch einer Explosionsgefahr entgegenzuwirken.
Das Feuer hatte sich trotzdem auf zwei weitere Container ausgebreitet. Die wurden geöffnet und ebenfalls kontrolliert und – wo erforderlich – abgelöscht, sodass dann bereits gegen 18.32 „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte.
Container kontrolliert
Im weiteren Einsatzverlauf wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Hämelerwald die Dachhaut des hauptsächlich betroffenen Containers geöffnet, verbliebene Glutnester mit einer Wärmebildkamera lokalisiert und gelöscht. Die Einsatzstelle wurde dann an die Polizei übergeben, die im Nachgang durch die Kräfte der Feuerwehr Sievershausen noch durch Ausleuchten unterstützt wurde. Die Einsatzstellenhygiene übernahm die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Kolshorn.
Insgesamt wurden drei Container durch das Feuer beschädigt, jedoch niemand verletzt.
Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Sievershausen, Hämelerwald, Arpke und Kolshorn, dazu die Polizei und der Rettungsdienst. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen der Polizei sind angelaufen.
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