LKW-Fahrer rettet sich aus brennender Fahrerkabine auf der A 2

In der Nacht von Mittwoch, 13.05.2026, auf Donnerstag, 14.05.2026, wurden um 4.03 Uhr mehrere Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte zu einem brennenden Lastwagen auf dem Parkplatz der Rastanlage Lehrter See Nord an der A 2 alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort brannte die Zugmaschine eines Sattelzuges bereits in voller Ausdehnung und auch am Auflieger waren erste Flammen sichtbar. Mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz wurde unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen. Der Fahrer des Zuges, der zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Fahrerkabine geschlafen hatte, war rechtzeitig von einem anderen Lastwagenfahrer geweckt worden und hatte sich unverletzt aus dem Führerhaus retten können.
Nach Zeugenaussagen soll der Brand an einem Kühlaggregat zwischen dem Fahrerhaus und dem Auflieger ausgebrochen sein. Eigene Löschversuche des Truckers mit einem Feuerlöscher zeigten keinen Erfolg. Während der Löscharbeiten musste auch ein Trupp in das Innere des Aufliegers vorgehen und dort die Brandbekämpfung vornehmen. Gegen 4.45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten, bei denen auch Schaum zum Einsatz kam, endeten gegen 5.30 Uhr.
An der Zugmaschine des Lasters entstand Totalschaden und auch der Auflieger sowie das darin transportierte Fleisch wurden durch das Feuer und den Brandrauch beschädigt. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angabe vor, der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Lehrte, Ahlten, Aligse und Steinwedel mit 51 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften, der Stadtbrandmeister und sein Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst und die Polizei.
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