In Socken und Hosen versteckt: Zoll Hannover stoppt Goldschmuggel

Bei einer Kontrolle am Flughafen Hannover stellten Zöllner des Hauptzollamts Hannover bei einer Reisenden aus der Türkei Goldmünzen und -schmuck im Gesamtwert von 40 000 Euro sicher. Die Frau hatte versucht, die Waren am Zoll vorbei zu schmuggeln.

Für 40 000 Euro Goldschmuck wurde sichergestellt – Foto: Zoll Hannover

Am vergangenen Freitag, 16.04.2021, kontrollierten Beamte des Zolls die Passagiere eines Flugs aus der Türkei. Als eine 45-jährige Bielefelderin den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren passierte, entschieden sich die Beamten für eine Kontrolle. Die Koffer wurden zunächst mit Röntgentechnik überprüft. „Hier stellten meine geschulten Kollegen Auffälligkeiten fest, sodass sie das Gepäck nochmal genauer unter die Lupe nahmen“, so Nils Haustein, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover. Ihr Ehrgeiz zahlte sich aus: In Socken und Hosen versteckt fanden die Zöllner 100 Münzen sowie Halsketten und Münzanhänger aus Gold. Die Waren hatten einen Wert von rund 40 000 Euro.

„Da die Frau den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren wählte, erwartet sie nun neben einem nicht unerheblichen Steuerbescheid auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung“, so Haustein weiter. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die weitere Sachbearbeitung übernimmt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Braunschweig. Es handelt sich um den größten Goldfund der letzten drei Jahre am Flughafen Hannover.

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