„Goldener Gürtel in der Jackentasche“ – Zoll Hannover stoppt Goldschmuggel

Beamte des Hauptzollamts Hannover entdeckten bei der Kontrolle eines Einreisenden am Flughafen Hannover am Dienstag einen über 500 Gramm schweren Goldgürtel. Den 49-jährigen Reisenden erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Der Zoll beschlagnahmte den goldenen Gürtel – Foto: Zoll Hannover

Am 6. Juli reiste der 49-jährige Beschuldigte gemeinsam mit seiner Ehefrau nach einem Aufenthalt in der Türkei mit dem Flugzeug in Hannover ein und passierte mit seinem Gepäck den „grünen Ausgang“ für anmeldefreie Ware. Die Zöllner baten den Reisenden daraufhin zur Kontrolle und überprüften das Gepäck auf anmeldepflichtige Waren. Bei der Kontrolle der Jacke des Beschuldigten entdeckten die Beamten einen in Küchenpapier eingewickelten Goldgürtel mit einem Gewicht von über einem halben Kilogramm. Der Warenwert beläuft sich auf über 23 500 Euro. Da der Warenwert die Freimenge von 430 Euro pro Person übersteigt und der Beschuldigte die Ware nicht durch Passieren des roten Ausgangs anmeldete, erfolgte die Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sowie die Sicherstellung des Gürtels.

„Wir freuen uns alle, dass in diesem Jahr wieder vermehrt auch Reisen über die Ländergrenzen hinweg möglich sind. Wer dabei ein Reiseziel außerhalb der Europäischen Union wählt, sollte sich jedoch rechtzeitig mit den Regeln für die Wiedereinreise vertraut machen. Wir empfehlen dafür die App ‚Zoll und Reise‘, die kostenfrei im App-Store heruntergeladen werden kann“, so Joline Kassner, Pressesprecherin des Hauptzollamts Hannover.

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