Bundesweiter Schwerpunkteinsatz auch am Hauptbahnhof Hannover: Bilanz zum Einsatz

Bundesweiter Schwerpunkteinsatz auch am Hauptbahnhof Hannover: Bilanz zum Einsatz
Bei den Kontrollen festgestellte Gegenstände, die beschlagnahmt wurden (Auszug) – Foto: BPolDir Hannover
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Die Bundespolizei nahm am zurückliegenden Wochenende an insgesamt 43 Bahnhöfen den dritten bundesweiten Schwerpunkteinsatz in Folge zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität durch. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion in Hannover wurden an den Hauptbahnhöfen Hamburg, Bremen und Hannover als kriminalpolizeiliche Brennpunkte am vergangenen Wochenende deshalb ebenfalls polizeiliche Kontrollen vorgenommen.

Die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizeidirektion in Hannover fanden in den Nächten von Freitag auf Sonnabend in der Zeit von 18 bis 3 Uhr, sowie von Sonnabend auf Sonntag, in der Zeit von 20 bis 3 Uhr an den drei Hauptbahnhöfen statt. Die Bundespolizeiinspektionen in Hamburg, Bremen und Hannover waren mit insgesamt 391 Polizeibeamten der Bundespolizei im Einsatz, verstärkt durch die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit Hannover, Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei, Diensthundeführer und Super-Recogniser.

Ziel war es, durch die Erhöhung des Kontrolldrucks die Gewaltkriminalität zu reduzieren, Straftäter aus der Anonymität zu heben sowie die Begehung von Straftaten zu verhindern. Auch die Einhaltung der Allgemeinverfügungen zum Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art wurde überwacht.

Ergebnis im Norden

Bilanz des Einsatzes an den drei Bahnhöfen in Zahlen:

  • 849 Identitätsfeststellungen und 775 Durchsuchungen
  • 10 Sicherstellungen/ Beschlagnahmen
  • 49 Fahndungstreffer, davon unter anderem zwei Haftbefehle und 40 Aufenthaltsermittlungen
  • 3 Ingewahrsamnahmen
  • 7 Verstöße gegen die gültigen Allgemeinverfügungen

Für alle festgestellten Verstöße wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet sowie Zwangsgelder bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung angedroht.

Besonderer Sachverhalt in Hannover:

Nach Hinweis eines Sanifair-Mitarbeiters wurde ein offensichtlich verwahrloster 44-jähriger Deutscher am Sonnabendabend in der Herrentoilette angetroffen und polizeilich kontrolliert. Er widersetzte sich der Kontrolle in aggressiver Weise, sodass er gefesselt werden musste. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Konsumeinheiten von Kokain aufgefunden.

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