Automatisierter Handynotruf mit Happy End

Die Ortsfeuerwehren aus Röddensen, Kolshorn und Lehrte sind am Mittwochnachmittag, 18.03.2026, um 16.20 Uhr, zu einem Unfall auf die B 443 zwischen den Ortschaften Röddensen und Burgdorf alarmiert worden. Laut der Leitstelle hatte es dort einen automatisierten Handynotruf gegeben und es waren deutliche Verkehrsgeräusche zu hören, jedoch konnte kein Sprechkontakt hergestellt werden. Da in einem solchen Fall grundsätzlich von dem schlimmsten Szenario ausgegangen werden muss, wurden zahlreiche Einsatzkräfte in Marsch gesetzt.
Bei der Suche nach dem Unfallort entdeckten die Feuerwehrleute aus Kohlshorn schließlich ein verlorenes Handy, jedoch keine verunfallte Person dazu – und konnten Entwarnung geben. Während die Einsatzkräfte noch auf das Eintreffen der Polizei warteten, klingelte das gefundene Handy und die anrufende Mutter musste vom Ortsbrandmeister aus Kohlshorn zunächst beruhigt werden, nachdem sich nicht die erwartete Tochter, sondern die Feuerwehr meldete.
Handy auf dem Auto
Kurze Zeit später erschien die Tochter dann am Einsatzort und nahm überglücklich ihr, trotz des Sturzes, noch funktionierendes Handy wieder in Empfang. Sie berichtete, dass sie das Handy versehentlich auf dem Autodach liegen gelassen hatte, als sie in Burgdorf losgefahren ist und wunderte sich, dass es erst kurz vor der Ortschaft Röddensen heruntergerutscht war.
Kurios, im Juli vergangenen Jahres war es fast an derselben Stelle zu einem identischen Einsatz mit einem vom Dach gefallenen Handy gekommen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Röddensen, Kohlshorn und Lehrte mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst sowie die Polizei.
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