Acht Einsätze für die Stadtfeuerwehr Sehnde während des Wintereinbruchs am Wochenende

Ein winterliches Wochenende mit starkem Schneefall, eisigen Temperaturen und glatten Straßen forderte am vergangenen Wochenende zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Sehnde, so meldet es der Stadtfeuerwehrsprecher Benedikt Nolle.
Freitag startete mit Schnee
Bereits ab Freitag, 09. Januar, waren mehrere Ortsfeuerwehren im Einsatz. So wurde die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen am Vormittag zu einem gemeldeten umsturzgefährdeten Baum auf der Kreisstraße 147 alarmiert. Vor Ort wurde jedoch keine Gefährdung festgestellt und der Einsatz war beendet.
Am Nachmittag unterstützte der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver bei einem gemeldeten Gasleck in Kolshorn. Auch das bestätigte sich am Ende trotz intensiver Messarbeiten ebenfalls nicht.
Am Freitagabend rückten die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum Köthenwald aus – ebenfalls ein Fehlalarm.
Sonnabend ein „Düngeralarm“
In den frühen Morgenstunden des Sonnabends leistete die Ortsfeuerwehr Rethmar Unterstützung bei der Befreiung eines im Schnee festgefahrenen Rettungswagens.
Später am Sonnabendvormittag wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde sowie erneut der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver zu einem Gasgeruch in der Peiner Straße alarmiert. „Als Ursache stellten die Einsatzkräfte schließlich von einem Landwirt ausgebrachten organischen Dünger auf einem angrenzenden Acker fest“, so Nolle.
Sonntag Tauchereinsatz und Brand
Am Sonntagnachmittag wurden die Taucher der Ortsfeuerwehr Sehnde zur Unterstützung der Feuerwehr Algermissen im Landkreis Hildesheim alarmiert. Dort war es auf dem Stichkanal bei einem Binnenschiff zu Wassereinbruch gekommen. Das Leck konnte abgedichtet werden.
In der Nacht zu Montag, 12. Januar, wurde die Ortsfeuerwehr Ilten um 0.01 Uhr zu einer Türöffnung gerufen. Eine gestürzte Person konnte sich nicht mehr selbstständig helfen und so musste die Wohnung für den Rettungsdienst zugänglich gemacht werden.
Wenige Stunden später, bereits um 4.25 Uhr, wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einem PKW-Brand auf dem Ahltener Feld alarmiert. „Bei Eintreffen stand das Fahrzeug aber bereits in Vollbrand“, so Nolle. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging mit der Schnellangriffseinrichtung vor und brachte das Feuer zügig unter Kontrolle. Abschließend wurde das Fahrzeug mit Schaum abgedeckt sowie ausgelaufene und nicht verbrannte Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse brachte die Feuerwehr zusätzlich Streusalz auf, um Glatteisbildung durch das Löschwasser zu verhindern.
Zur Brand- und Unfallursache sowie der Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.
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