Kampfmittelverdacht in Misburg – Evakuierung am Sonntag

Aufgrund von Sondierungsarbeiten in Misburg sind zwei Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert worden. Am kommenden Sonntag, 04.10.2026, findet deshalb die erforderliche Evakuierungsmaßnahme für die Bevölkerung im Gefahrenbereich statt. Um möglichst zügig mit der weiteren Erkundung der Verdachtspunkte beginnen zu können, bittet die hannoversche Feuerwehr, das betroffene Gebiet ab spätestens 9 Uhr zügig zu verlassen.
Im Rahmen von Bodensondierungen wurden in Misburg zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Um eine weiterführende Erkundung der Verdachtspunkte vorzunehmen und möglicherweise erforderliche Entschärfungsmaßnahmen ergreifen zu können, muss in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern um die Verdachtspunkte eingerichtet werden. Deshalb werden alle Bewohner des Sicherheitsbereiches am Sonntag, 04.10.2026, ab 9 Uhr gebeten, den betroffenen Bereich unverzüglich zu verlassen. Diese Aufforderung trifft rund 17.500 Bürger in Hannover.
Angebote
Für die Bevölkerung wird am 04.10.2026 ab 9 Uhr eine Betreuungsstelle in der IGS Roderbruch in der Rotekreuzstraße 23 in Hannover eingerichtet.
Ablauf
Die notwendigen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, insbesondere müssen alle Bürger den Sicherheitsbereich verlassen haben.
Die betroffenen Einwohner können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle für sie unbedingt notwendigen Dinge, wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung, mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.
Für Fragen aus der Bevölkerung steht im nachfolgenden Zeitraum ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0800/7 31 31 31 zur Verfügung:
- Freitag, 02.10.2026 10 bis 16 Uhr
- Sonnabend, 03.10.2026 10 bis 16 Uhr
- Sonntag, 04.10.2026 7 Uhr bis Einsatzende
Gehbehinderte Personen können unter der Telefonnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenfrei Busse bereit. Die Busse fahren die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig an:
Schienenersatzverkehr Haltestelle Schierholzstraße Schienenersatzverkehr Haltestelle Kafkastraße Schienenersatzverkehr Haltestelle Forstkamp Haltestelle Meyers-Garten Haltestelle Kampstraße Haltestelle Am Seelberg Haltestelle Zum Brookland Haltestelle Hannoversche Straße Haltestelle Grenzstraße Endhaltestelle: IGS Roderbruch
Aktuelle Informationen sowie den konkreten Evakuierungsbereich nebst detaillierter Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover sowie der Feuerwehr Hannover. Während des Einsatzes werden hier über einen Liveticker alle aktuellen Informationen geteilt.
Übers Internet können Bürger interaktiv durch Eingabe ihrer Adresse prüfen, ob sie von der Evakuierung betroffen sind oder nicht.
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