Dreieinhalb Jahre gesucht, als Schwarzfahrer erwischt: mit dem Zug direkt ins Gefängnis

Die Bundespolizeiinspektion in Hannover ist Montagmorgen, 07.09.2026, von der Deutschen Bahn über einen Mann informiert worden, der in einem Intercity Express von Berlin nach Hannover fuhr und bei der Kontrolle keinen Fahrschein vorzeigen konnte. Im Hauptbahnhof Hannover wartete bei Ankunft des Zuges eine Streife der Bundespolizei und nahm sich des Sachverhalts an.
Bei der Identitätsfeststellung des 33-jährigen Polen stellten die Beamten durch eine Abfrage im Fahndungssystem fest, dass er zusätzlich seit dreieinhalb Jahren durch die Justiz gesucht wird. Er war in der Vergangenheit wegen eines Diebstahldelikts zu 49 Tagen Freiheitsstrafe oder ersatzweise zu einer Zahlung von 1.225 Euro rechtskräftig verurteilt worden.
Da er den haftbefreienden Betrag nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Freiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht. Zudem erhielt er durch die „Schwarzfahrt“ von Berlin nach Hannover ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen.
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