KGS bekommt vier neue Instrumente für die Bläserklassen

KGS bekommt vier neue Instrumente für die Bläserklassen
Die vier neuen Musikinstrumente wurden von Sven Dehmel und Olaf Kruse (hi.v.li.) an Micha Philippi und Sandra Heidrick (vo.v.li.) übergeben - Foto: JPH
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Kurz vor den Ferien 2026 konnte sich die KGS Sehnde noch über eine großzügige Spende für die neuen Bläserklassen freuen. Denn die haben laut Schule inzwischen eine Größe erreicht, bei denen die vorhandenen Musikmöglichkeiten nicht mehr ausreichen. Diese Bläserklassen gibt es in der KGS bereits seit 2002 mit stetigem Wachstum.

Zur Übergabe waren am Montagmittag, 22.06.2026, neben den drei Spendern – Klinikum Wahrendorff, vertreten durch Sven Dehmel, den Bürgermeister Olaf Kruse mit einem weiteren Spender sowie der Lehrerband Paukerface – auch der Fachbereichsleiter Micha Philippi und die Direktorin Sandra Heidrich gekommen.

Die Instrumentenauswahl

Die neuen Instrumente, zwei Trompeten vom Klinikum Wahrendorff, eine Klarinette von Paukerface und der Spendergemeinschaft Olaf Kruse mit einem Saxophon, haben einen Wert von insgesamt rund 3.900 Euro. „Wir benötigten die zusätzlichen Instrumente, da wir inzwischen so viele Anmeldungen für die neuen Bläserklassen haben, dass wir nicht für alle Kinder über Instrumente verfügen“, schildert Philippi die „Materiallage“.  Nach den großen Ferien dreht sich dann wieder vier Mal das „Instrumentenkarussell“. Dabei können die Kinder der drei neuen Bläserklassen Instrumente ihrer Wahl ausprobieren und mit der Musikschule Ost ihre Affinität zu diesem oder jenem Instrument entdecken. Dabei stehen Holzinstrumente, Blechinstrumente und Schlagzeug zur Auswahl.  „Wir berücksichtigen natürlich die Wünsche der Kinder“, so Philippi, „aber wir beurteilen auch ihre Eignung dafür und beraten entsprechend.“ Die Ausbildung übernimmt dann die Musikschule Ost.

Erst später eigenes Instrument

Ein vielseitiges und spannendes Instrument ist das Saxophon – Foto: JPH

Die Kinder bekommen zunächst die ersten zwei Jahre die Instrumente auf Leihbasis, versichert gegen Schäden und Verlust durch die Eltern. Im 7. Schuljahr müssen sie die Musikgeräte dann selbst kaufen – auch durchaus gebrauchte von älteren Schülern. Nach den ersten Versuchen machen laut Heidrich 85 Prozent der Schüler mit der Musik weiter: „Inzwischen haben wir seit drei Jahren sogar ein Oberstufenorchester.“

„Wir wollten die jungen Menschen bei ihrem musikalischen Werdegang gerne unterstützen“, sagt Spender Kruse. „Sie nutzen die Instrumente ja dann auch in Vereinen, im Ehrenamt und bei öffentlichen Auftritten. Und es freut mich, dass die Eltern das fördern und unterstützen später.“ Auch Dehmel führt aus, dass im Klinikum – wie in einem Orchester – das Teamwork zählt, „und so passt das zur Wahrendorff-Philosophie. Zudem orientieren wir uns bei unserer Sponsorschaft gerne regional und da ist die KGS natürlich ein wesentlicher Faktor.“

Schüler spielen auch öffentlich

Die Schüler, darauf weist Heidrich hin, treten ja auch bei Veranstaltungen extern im Stadtumfeld auf, sei es beim Martinsumzug der Kirchengemeinde, beim Volkstrauertag in Sehnde und bei vielen Veranstaltungen der Stadt selbst, wie der Sportlerehrung. Auch die Schüler selbst organisieren Auftritte.

Dass die Schüler beim Lernen vom Anfänger bis zum ersten musikalischen Auftritt schnell sind, darauf weist Philippi noch hin: „Nach zwei Monaten intensiven Übens nach der Instrumentenauswahl spielen an Weihnachten die neuen Schüler der 5. Klasse ihr erstes Konzert und treten gemeinsam im großen Orchester mit auf.“ Da kommen die vier Spenden ja gerade noch rechtzeitig.

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