Gemeinsam für ein gesundes Aufwachsen: Stadt Sehnde setzt auf „Communities That Care“

Die Stadt Sehnde stärkt die Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche: Seit dem 1. April wird „Communities That Care“ (kurz CTC) im Fachdienst Kindertagesbetreuung und Jugendarbeit umgesetzt.
CTC ist eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Förderung eines gesunden und sicheren Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, problematischen Entwicklungen wie beispielsweise Gewalt, Sucht oder Schulabbrüchen frühzeitig vorzubeugen, bevor sie entstehen. Sie basiert darauf, sogenannte Risiko- und Schutzfaktoren systematisch zu erfassen. Dabei wird untersucht, welche Bedingungen vor Ort Kinder und Jugendliche belasten – und welche sie stärken. Diese Faktoren werden in den Lebensbereichen Familie, Schule, Freundeskreis und Wohnumfeld betrachtet. All das basiert auf einheitlichen Befragungen, welche unter Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren durchgeführt werden.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse arbeiten verschiedene Akteure – etwa aus Schule, Polizei und Verwaltung – eng zusammen, um gezielte und wirksame Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. So sollen bestehende Angebote besser aufeinander abgestimmt und mögliche Lücken ressourcenbündelnd geschlossen werden.
Zur Umsetzung hat die Stadt Sehnde seit dem 1. April eine neue Kollegin eingesetzt. Nastasja Wehmeier (siehe gesonderten SN-Bericht) wird den Aufbau und die Koordination von CTC vor Ort übernehmen und als zentrale Ansprechpartnerin für das Thema fungieren. Mit der Einführung von CTC setzt die Stadt Sehnde ein klares Zeichen für eine frühzeitige und nachhaltige Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien.
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