140 Jahre Feuerwehr Sehnde – Wettkampf am Borsigring

Zum traditionellen Wettkampf der Ortsfeuerwehren von Sehnde hatte für Sonnabend, 09.05.2026, die Ortsfeuerwehr Sehnde anlässlich ihres 140. Jubiläums an den Borsigring eingeladen, um dort die beste Wettkampfmannschaft zu ermitteln. Von den 13 Ortsfeuerwehren waren acht Gruppen angetreten, wobei Haimar mit Dolgen ein Team bildeten. Dazu waren zahlreiche Vertreter des Rates anwesend, darunter auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Marco Schinze-Gerber, und natürlich die Feuerwehrführung der Stadt Sehnde mit Jochen Köpfer an der Spitze.
Die Wettkampfmodalitäten
„Der Wettkampf läuft nach den Heimberg-Fuchs-Regeln, das heißt, es gilt, einen schulmäßigen Löschangriff mit drei Strahlrohren und Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer vorzunehmen – wobei jedes Team mit 500 Punkten startet“, erklärte Ortsbrandmeister Fabian Lehrke den Ablauf. Die Aufgabe begann mit der korrekten Befehlsausgabe, ging über die Herstellung der Wasserversorgung, dem Setzen des Verteilers bis hin zum „Abschießen“ der drei Eimer – damit war die Aufgabe dann beendet. Aufmerksame Schiedsrichter begleiten den ganzen Angriff und registrieren Fehler. Die führten dann zum Punktabzug von den 500 Startpunkten, wodurch sich dann die Reihenfolge der Wettkampfgruppen bildete.
Um 14 Uhr hieß es dann auf dem Platz hinter dem Feuerwehrhaus in Sehnde „Wasser Marsch“. Gegen 16 Uhr stand die Reihenfolge der Mannschaften fest. Neben dem „löschtechnischen“ Wettkampf gab es ein buntes Programm für alle Gäste und auch an die Kinder war gedacht worden. Es gab außerdem kalte Getränke aller Art und Bratwurst. Zudem hatte sich die Ortsfeuerwehr wegen des Jubiläums ein Sonderspiel ausgedacht: eine Schlauchkette (ähnlich einer Raupenkette), die vom Wettkampfteam über einen Slalomparcours nach Zeit absolviert werden musste.
Die Siegerehrung
Gegen 16.30 Uhr ging es dann an die Siegerehrung 2026, zu der auch der Bürgermeister Olaf Kruse und der Ortsbürgermeister Michael Brozy gekommen waren. „Es gibt einen Wanderpokal“, so Fabian Lehrke, „dazu wegen des Jubiläums einen Sonderpokal bis zum dritten Platz. Alle Teilnehmer bekommen eine Urkunde und eine Mettwurst.“ Dann ging es an die Verkündung von Platz und Sieg.
Platz 1 holte sich die Gruppe aus Rethmar, die mit einer Negativ-Zeit von 53:80 Sekunden und null Fehlern 446,2 Punkte erzielte. Es folgte die Gruppe aus Klein Lobke mit 440,7 Punkten und auf Platz drei lag das Team aus Wehmingen mit 428,0 Punkten.
Nach der Pokalübergabe wurde dann in gemütlicher Frühlingsatmosphäre noch einige Zeit länger gefeiert.
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