Helfen den Helfern zu helfen: Vinzenzkrankenhaus benötigt Gesichtsmasken

1. April 2020 @

In dieser Zeit sind alle auf die sichere und gute Betreuung des Personals in unseren Krankenhäusern angewiesen. Ihr Schutz muss daher höchste Priorität genießen. Tut es aber offensichtlich nicht, denn das Vinzenzkrankenhaus hat jetzt einen Appell veröffentlicht, es durch das Nähen von Gesichtsmasken zu unterstützen.

Das Vinzenzkrankenhaus bittet um Unterstützung – Logo: Krankenhaus

Nähen für unseren Schutz

Die Pressestelle des Krankenhauses hat den bedarf am Montag, 30.03.2020, bestätigt. Und den Aufruf erneuert. Darin heißt es: „Sie haben Zeit, Stoff und möchten helfen? Nähen Sie Gesichtsmasken für die Mitarbeitenden des Vinzenzkrankenhauses Hannover.“ Denn damit kann das Personal sich weiterhin bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten in der täglichen Arbeit schützen. Damit können nämlich die noch begrenzt vorhandenen Standard-Mund-Nasen-Masken, sogenannte Einwegmasken, dort eingesetzt werden, wo sie medizinisch vorgeschrieben sind. Für die „Hilfsmasken“ gibt es eine Nähanleitung.  Verwenden Sie Baumwollstoff, der bei 60 Grad Celsius waschbar ist. Die Masken können per Post geschickt werden oder persönlich abgegeben werden, dann bitte vorher anrufen unter der Telefonnummer 0511/950-0.

Sehnde macht schon mit

Das Bistro Classic in Sehnde hat sich in dieser Aufgabe engagiert und hofft auch zahlreiche Mitnäher. Leider geht den fleißigen Näherinnen nun die Gummibänder aus. „In den Supermärkten kann man auch schon keine mehr finden. Vielleicht hat ja jemand von Euch welche rumfliegen, die er nicht mehr braucht. Sie sollten mindestens 60 rad Celsius Waschtemperatur aushalten“, schreibt das Team auf seiner Internetseite. Eine Spende zum Weiternähen kann zu den derzeitigen Öffnungszeiten der Bestellungsausgabe im Restaurant abgegeben werden.

Wer selbst nähen möchte nach der Anleitung, kann die fertigen Masken zu den entsprechenden Öffnungszeiten beim Bistro abgeben, dass dann die Weiterleitung ans Vinzenzkrankenhaus übernimmt. Das reduziert auch eigene Kontakte in die Klinik, was zumindest für Risikopersonen besser ist.

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