Drastische Einschränkungen zur Pandemie-Eindämmung geplant

In ihrer Sitzung am Mittwoch, 28.10.2020, haben die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten überraschend sogar gemeinsam verschiedene weitere Einschränkungen wegen der ansteigenden Corona-Infektionszahlen beschlossen. Nun sollen doe Beschlüsse bei den Ländern umgesetzte und in die rechtliche verbindlichen Verfügungen gefasst werden.

Ministerpräsident Stephan Weil war an den gemeinsamen Beschlüssen aktiv beteilgt – Foto: JPH

Im Vorfeld gab die Kanzlerin bereits Einzelheiten der Planungen in einer Pressekonferenz bekannt. Danach ist geplant, die wesentlichen Treffpunkte der Gesellschaft wieder zu schließen oder nur noch mit Mund-Nasen-Bedeckung zugänglich zu machen. Die neuen Einschränkungen sollen demnach dabei helfen, den Anstieg der Infektionszahlen von „exponentiell“ wieder auf linear bis fallend zu bringen. Damit würde der komplette November als Soft-Lock-Down-Zeit genutzt werden mit dem Ziel, zu Weihnachten den Menschen wieder Besuche und gemeinsame Feiern zu ermöglichen. Die

Beschlüsse sollen von Montag, 02.11.2020, an gelten und bis zum Freitag, 30.11.2020, in Kraft bleiben. Die Regionsverwaltung Hannover wird die Verfügung nach Eingang vom Land Niedersachsen umsetzen und mit der Veröffentlichung in Kraft setzen.

Die neuen Corona-Beschlüsse beinhalten:

  • Treffen in der Öffentlichkeit von maximal 10 Personen aus zwei Haushalten erlaubt
  • Restaurants, Kneipen, Clubs schließen – Lieferung und Abholung von Speisen bleibt möglich
  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb wird eingestellt. Schwimmbäder und Fitness-Center schließen.
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Freizeitparks, Spielhallen und Bordelle schließen
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios schließen. Friseursalons bleiben geöffnet
  • Touristische Übernachtungsangebote werden eingestellt. Appell an die Bürger, auf private Reisen und Verwandtenbesuche zu verzichten

Der niedersächsische Ministerpräsident Weil, der die Beschlüsse mit gefasst hat, appelliert nach der Sitzung bereits an die Bürger und forderte sie auf: „Orientieren Sie sich jetzt schon an den Beschlüssen und warten Sie nicht bis Montag.“

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