Kirchenkreis Burgdorf macht auf Zusage aus dem Neuen Testament aufmerksam

30. Mai 2020 @

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ An diese Zusage aus dem Zweiten Timotheusbrief des Neuen Testaments (2. Timotheus, Kapitel 1, Vers 7) erinnern seit einigen Wochen die fünf Kirchengemeinden St. Pankratius/Burgdorf, Dollbergen-Schwüblingsen, Ilten, Rethmar und Steinwedel mit Bannern an ihren Kirchen, Gemeindehäusern oder Gebäuden im Umfeld. Seit Mittwoch, 27. Mai, hat sich auch der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Burgdorf dieser Erinnerung angeschlossen und ein Banner mit dem gleichen Wortlaut an der Superintendentur am Spittaplatz aufgehängt.

Ein Banner an der Superintendentur erinnert an eine ermutigende Botschaft aus dem Timotheusbrief des Neuen Testaments – Foto: Stefan Heinze

„Als Kirchenkreis stehen wir stärkend hinter unseren Gemeinden und erinnern die Menschen darin an das, was Halt gibt in ungewisser Zeit“, sagt Superintendentin Sabine Preuschoff zur Begründung. „Ich erlebe momentan bei vielen Menschen Angst – vor dem Virus, vor einer Rezession, vor der Einsamkeit … Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Das Timotheus-Wort wischt die Angst nicht weg, setzt ihr aber etwas entgegen: Die Kraft des Glaubens, dass unser Leben auch jetzt von Gott gehalten ist. Die Liebe gegenüber jenen, die der Hilfe und Zuwendung ganz besonders bedürfen. Besonnenheit – dass wir angemessen reagieren auf das, was jeweils vor Ort dran ist“, ergänzt die Superintendentin.

Die Initiative, die Botschaft des Timotheus-Briefes gerade in dieser Zeit in die Öffentlichkeit zu tragen, ging von der St.-Pankratius-Kirchengemeinde aus. Deren Vorsitzender des Kirchenvorstandes, Pastor Dirk Jonas, sagt: „Wir wollen die Menschen in unserer Stadt mit einer zentralen biblischen Botschaft ermutigen, Verunsicherungen und Ängsten zu begegnen. Anstatt dessen möchten wir Trost und Geborgenheit vermitteln. Uns geht es darum, auch jetzt hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und mögliche Wege des Miteinanders sowie der Unterstützung zu fördern.“

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