Erneut Kampfmittelverdacht in Hannover-Bothfeld

Erneut Kampfmittelverdacht in Hannover-Bothfeld
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst prüft zunächst die Fundstelle und entscheidet dann - Foto: JPH
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Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Bothfeld wurde bei Sondierungsarbeiten eine Anomalie festgestellt, die möglicherweise eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sein könnte. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten rund 9.500 Menschen den erforderlichen Sicherheitsbereich verlassen. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Klarheit schaffen

Derzeit werden auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne umfangreiche kampfmitteltechnische Sondierungen vorgenommen. Dabei ist eine Anomalie aufgetreten, die aktuell nicht zweifelsfrei als Fliegerbombe ausgeschlossen werden kann. Deshalb wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) gemeinsam mit Spezialfirmen weitere aufwändige Annäherungen am 26. und 27.10. vornehmen, um den Verdachtspunkt genauer sondieren zu können. Sollte sich am 27.10. bestätigen, dass es sich tatsächlich um ein Kampfmittel handelt, wird dieses am 29.10.2026 entschärft, was zur Folge hat, dass die betroffenen Bürger ab 16 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch die A 2 muss dann im Bereich der Anschlussstelle Bothfeld gesperrt werden.

Evakuierung vorbereitet

Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, wird dann eine Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld am Hintzehof 9 in Vahrenheide eingerichtet und ist ab 16 Uhr geöffnet. Gehbehinderte Personen können dann unter der Telefonnummer 19 222 einen Krankentransport anfordern.

Arbeiten erst danach

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner können voraussichtlich erst in den späten Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen, gegebenenfalls Verwandte und Freunde über ihre Abwesenheit sowie ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Bürgertelefon

Für Fragen aus der Bevölkerung steht bei Bestätigung des Kampfmittelverdachts ab Mittwoch, 28.10.2026, von 8 bis 15 Uhr, und am Donnerstag, 29.10.2026, bis zum Abschluss aller Maßnahmen ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 0800/7 31 31 31 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen zur Maßnahme erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover sowie der Feuerwehr Hannover.

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