Interessenvertretungen der Beschäftigten aus dem Wahlkreis von Dr. Matthias Miersch besucht Berlin

Zum 39. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsräte, Personalvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen aus ganz Deutschland in den Deutschen Bundestag eingeladen. Unter dem Titel „Zusammen stark für gute Arbeit“ haben die Interessenvertretungen gemeinsam mit den SPD-Politikern diskutiert, wie gute Arbeitsbedingungen gesichert, Mitbestimmung gestärkt und die Arbeitswelt der Zukunft im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden kann.
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Matthias Miersch, nahmen auch Betriebs- und Personalräte aus seinem Wahlkreis an der Konferenz teil. Der Fraktionsvorsitzende empfing die sechs Teilnehmer persönlich und nutzte die Gelegenheit für einen kurzen Austausch im Vorfeld der Konferenz.
In diesem Jahr haben über 250 Interessenvertreter aus Betrieben in ganz Deutschland an der Konferenz teilgenommen. Gemeinsam mit Dr. Miersch, der Parlamentarischen Staatssekretärin Katja Mast, der arbeits- und sozialpolitischen Sprecherin Annika Klose und weiteren Abgeordneten der SPD-Fraktion sowie dem Vorsitzenden von ver.di, Frank Werneke, und Gästen aus Politik und Gewerkschaften diskutierten sie über die Aufgaben angesichts einer sich wandelnden Arbeitswelt. Im Mittelpunkt standen die Themen psychische Belastungen, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, betriebliche Mitbestimmung sowie die Gestaltung des Arbeitsorts.
In Arbeitsgruppen und einer abschließenden Podiumsdiskussion brachten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ein und formulierten politischen Handlungsbedarf. Deutlich wurde dabei: Betriebsräte, Personalvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für gute Arbeit, faire Chancen und starke demokratische Strukturen in der Arbeitswelt. Gleichzeitig stehen sie in Zeiten von drohendem Arbeitsplatzabbau unter großem Druck. Der Appell an die Politik war daher immer wieder: Setzt bessere industriepolitische Rahmenbedingungen, aber lasst uns in den Betrieben und Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen regeln. Dafür braucht es mehr Mitbestimmungsrechte – kein Einreißen erkämpfter Standards.
Die Konferenz bleibt ein zentraler Bestandteil des Austauschs zwischen betrieblichen Interessenvertretungen und politischen Entscheidungsträgern. Sie gibt Impulse für die parlamentarische Arbeit, macht Herausforderungen vor Ort sichtbar und stärkt das gemeinsame Engagement für gute Arbeit und starke Mitbestimmung.
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