Tag der offenen Tür bei Kita Huckmuck in Rethmar

Zu einem Tag der offenen Tür hatte die Kita Huckmuck in Rethmar eingeladen. Bei bestem Wetter nutzten zahlreiche Besucher die Chance, die Kita in ihrer gesamten Anlage kennenzulernen. Kathrin Heinze, die seit sieben Jahren die kirchliche Einrichtung leitet, gab dabei in der Zeit von 9 bis 12 Uhr auch einige Einblicke in die Geschichte des Kindergartens. Unterstützt wurde sie von Beate Schmalstieg, die als Mitarbeiterin von Anfang an dabei ist.
Die Entwicklung
Der Name der Einrichtung Huckmuck rührt demzufolge aus der ehemaligen Nutzung des Gebäudes her, einem Schweinestall – vermutlich eine mundartliche oder scherzhafte Bezeichnung für Unordnung, Durcheinander oder einen schmuddeligen Zustand.
Zunächst gab es dort eine Spielschule, die von Eltern und dem Pastorat betrieben wurde. Im Jahr 2009 endete die Elternbeteiligung und die evangelische Kirche übernahm den Betrieb. 2016 wechselte der Betreiber erneut und der Kirchenkreis Burgdorf übernahm die Obhut.
Heute ist Huckmuck eine moderne Einrichtung mit einer familiären Krippe von 25 Kinder im Alter von einem bis drei Jahren und einer Kita mit 15 Kindern – aus allen Ortsteilen Sehndes – vornehmlich allerdings aus Evern, Haimar, Dolgen sowie der Kernstadt Sehnde und Bolzum. Sie ist zudem die einzige kirchliche Kita in Sehnde.
Moderne Angebote
„Heute wollen wir uns allen Bürgern zeigen, nicht nur unseren Familien und Kindern“, so Heinze. Auch Großeltern waren gekommen, um einmal zu sehen, wie ihre Enkel leben, lernen und spielen. Auch der Förderverein der Kita leistet seit 2019 viel für die Anlage.
Auch an besonderen Aktionen mangelt es in Huckmuck nicht. Seit drei Jahren kommen für drei Wochen Hühner zu Besuch, deren Eier dann gesammelt, gekocht und gegessen werden. Einmal im Jahr besucht zudem der „Insektenmann“ die Kita, der den Kindern Käfer, Spinnen und weitere Insekten nahebringt.
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