CU @Dorfmitte: CDU zieht in Höver positive Bilanz der Reihe

Zum Abschluss der Gesprächsreihe „CU @Dorfmitte“ des CDU-Bürgermeisterkandidaten Dr. Marco Schinze-Gerber kamen am Nachmittag noch einmal zahlreiche Besucher vor der Grundschule in Höver zusammen. Unterstützung erhielt der Sehnder Kandidat dabei vom CDU-Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten, Dr. Oliver Junk, sowie vom Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt.
Schinze-Gerber blickte auf seine Haustürbesuche und die insgesamt 14 bisherigen Stationen der Veranstaltungsreihe zurück. Die Resonanz sei gut gewesen, sagte er. „Die Veranstaltungen in Wehmingen und Evern waren mit dem Besuch die Top-Treffen“, so Dr. Schinze-Gerber in Höver. Im Schnitt hätten rund 70 Gäste an den Treffen teilgenommen. Auch kleinere Orte hätten eine beachtliche Beteiligung gezeigt: „In Gretenberg waren es zwölf Personen – bei 109 Einwohnern immerhin rund zehn Prozent“, so Schinze-Gerber.
Themen beim Wahlkampf
Die Gesprächsthemen bei den Veranstaltungen hätten sich weitgehend mit denen an den Haustüren gedeckt. Die Gespräche dort dauerten im Durchschnitt zwischen fünf und zehn Minuten; zugleich sei die Antreffquote hoch gewesen. Im Mittelpunkt hätten vor allem vier Punkte gestanden: Erstens ging es um die Grün- und Grauflächenpflege, zweitens um das inzwischen gestrichene Fahrradparkhaus, drittens um das neue Rathaus und die neue Mitte von Sehnde und viertens um die Finanzlage der Stadt.
Weitere wiederkehrende Anliegen seien Kinderbetreuung, Schulentwicklung, ein Kinderarzt und die gesundheitliche Versorgung im Stadtgebiet gewesen. Schinze-Gerber zeigte sich mit der Kombination aus Haustürbesuchen und Gesprächsständen zufrieden: „Ich bin schon einige Jahre im politischen Bereich unterwegs und habe alle Arten von Veranstaltungen besucht. Aber die diesjährige Reihe mit Haustürbesuchen und den CU-@Dorfmitte-Ständen war gut.“ Diese Form des Austauschs wolle er auch nach der Wahl fortsetzen und weiterhin die Ortsteile besuchen.
Wahlkampf in Höver
Auch Elisabeth Schärling, CDU-Kandidatin für Höver und den Stadtrat, zog ein positives Fazit. „Wir haben schöne Gespräche geführt“, sagte sie. Mit Oliver Junk und Hendrik Hoppenstedt habe sie insbesondere über die Belastungen Hövers gesprochen. Dabei seien unter anderem das Holcim-Werk, der Schwerlastverkehr und die Lärmsituation am Kreisverkehr am Ortseingang zur Sprache gekommen.
Seit auf der Hannoverschen Straße Tempo 30 ausgeschildert worden sei, habe die Auswertung eines Verkehrsdisplays am Ortseingang einen Rückgang des Schwerlastverkehrs um 200 bis 250 Fahrzeuge täglich ergeben, berichtete Schärling. Das entspreche einem Minus von rund 22 Prozent. Dennoch seien auch illegale Autorennen am Wochenende im Bereich des Blumengroßmarkts ein Thema gewesen. Darüber hinaus werde derzeit nach Ideen für zusätzliche Jugendangebote im Ort gesucht.
Mit dem Termin in Höver endete die Reihe „CU @Dorfmitte“ – am Sonntag haben nun die Wähler das Wort.
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