Nachtbetrieb von Mährobotern gefährdet Wildtiere – Handzettel der Region gibt Tipps

In der Dämmerung und nachts sind Igel auf Futtersuche. Genau dann können Mähroboter für sie zur tödlichen Gefahr werden: Statt zu fliehen, rollen sich die Tiere bei Gefahr bekanntermaßen ein. Viele Geräte erkennen sie nicht zuverlässig und können schwere Schnittverletzungen verursachen. Ein neuer Handzettel der Region Hannover zeigt, wie Gartenbesitzer Igel und andere Wildtiere mit einfachen Maßnahmen schützen können.
Der wichtigste Tipp: Mähroboter sollten möglichst nur tagsüber arbeiten. Vor dem Mähen empfiehlt sich ein kurzer Kontrollgang. Unübersichtliche Bereiche unter Sträuchern oder an Hecken sowie Laub- und Reisighaufen sollten ausgespart werden. Sie dienen Igeln als Rückzugsorte.
Der Handzettel „Igel und Mähroboter – Tipps für den Artenschutz“ erklärt außerdem, was bei einem verletzten Tier zu tun ist und wie sich ein Garten igelfreundlich gestalten lässt. So bieten Hecken und Wildblumenflächen Nahrung und Schutz. Durchlässige Zäune ermöglichen Igeln den Wechsel zwischen Gärten. Flache Ufer oder Ausstiegsrampen machen Gartenteiche sicherer.
Der Handzettel steht ab sofort im Internet zum Download bereit. Gedruckte Exemplare können per E-Mail an Umweltbildung@Region-Hannover.de bestellt werden. Fachlichen Fragen beantwortet die Unterer Naturschutzbehörde unter der ER-Mail Naturschutz@Region-Hannover.de.
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