Zwei Waldbrände – Klosterforsten mahnen zu besonderer Vorsicht im Wald

Zwei Waldbrände – Klosterforsten mahnen zu besonderer Vorsicht im Wald
Die beiden Brände konnten zum Glück schnell gelöscht werden - Foto: Privat/Archiv
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In zwei Revieren der Klosterforsten ist es am Sonntag, 9. August 2026, zu einem Waldbrand gekommen: Die beiden kleineren Waldbrände wurden frühzeitig entdeckt und gelöscht, bevor sie sich auf größere Waldflächen ausbreiten konnten.

Einer der Waldbrände ereignete sich nahe Unterlüß in der Klosterrevierförsterei Niebeck. Dort waren etwa 3.500 Quadratmeter Kulturfläche betroffen. Wenige Stunden später wurde ein weiterer Brand bei Hützel in der Klosterrevierförsterei Luhetal gemeldet. Dort brannte eine Fläche von ungefähr 20.000 Quadratmetern. „Für uns sind die zwei Waldbrände an einem Tag ein deutliches Warnsignal. Insbesondere bei anhaltend trockener Witterung können sich Feuer im Wald sehr schnell ausbreiten. Aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden. Wir sind den Einsatzkräften dafür sehr dankbar“, sagt Simon Lachmund, Dezernent der Klosterforsten.

Besondere Vorsicht gefordert

Wer sich derzeit im Wald aufhält, muss insbesondere Folgendes beachten:

  • Im Wald nicht rauchen und kein offenes Feuer entzünden.
  • Keine Zigaretten oder andere glimmende Gegenstände wegwerfen.
  • Waldwege nicht befahren und keine Fahrzeuge in der Nähe auf trockenem Gras oder leicht entzündbarem Untergrund abstellen.
  • Zufahrten und Wege für Feuerwehr und Rettungskräfte freihalten.
  • Rauch oder Feuer sofort der Feuerwehr melden, den Standort möglichst genau angeben und sich niemals selbst in Gefahr bringen.

Feuer und Glut können sich im Wald innerhalb kürzester Zeit ausbreiten. Was als Unachtsamkeit beginnt, kann Menschen und Tiere gefährden sowie erhebliche Schäden im Wald verursachen. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher sind aufgerufen, derzeit besondere Vorsicht walten zu lassen.

Klosterforsten

Als Teil der Klosterkammer Hannover bewirtschaftet der Klosterkammerforstbetrieb, kurz Klosterforsten, Forstflächen des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds von insgesamt 25.000 Hektar in elf niedersächsischen Klosterrevierförstereien. 

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