Wikinger-Ruhm und wenig Schlaf: Die Jugendfeuerwehr Rethmar im Zeltlager Bokeloh

„Das schönste war es, mit den Kindern Volleyball zu spielen, und die dauerhafte Freude in ihren Augen zu sehen.“ Mit diesen Worten fasst Kristian, Jugendfeuerwehrsprecher aus Rethmar, das diesjährige Regionszeltlager der Regionsjugendfeuerwehr Hannover in Bokeloh zusammen.
Vom 03. bis zum 12. Juli 2026 hatte die Kinder- und Jugendfeuerwehr Rethmar dort ihre Zelte aufgeschlagen. Den Anfang machten am ersten Wochenende die sechs- bis zehnjährigen Rethmaraner. Kristian, der extra als Unterstützer für das Kinderzeltlager dabei war, gibt aber auch die besondere Aufgabe zu: „Das Angestrengte war, dass es viele Kinder auf einmal waren und dass sie manchmal nicht so richtig auf mich gehört haben.“ Dennoch war es für alle ein riesiger Spaß.
Am Sonntag übergaben die Kinder dann den Staffelstab an die Jugendlichen im Alter von zehn bis 16 Jahren, die bis zum Ende der Woche das Kommando auf dem Zeltplatz übernahmen. Neben Orientierungsmärschen kam auch der Sport nicht zu kurz. Bei Ultimate Frisbee, Schwimmen und Wikingerschach wurde alles gegeben. Das absolute Highlight: Getragen von der grandiosen Fan-Unterstützung der JF Mandesloh sicherten sich die Jüngsten aus der Altersklasse aus Rethmar beim Wikingerschach den ersten Platz! Der Sieg wurde im Anschluss natürlich ausgiebig zusammen gefeiert.
Am Sonnabend nutzten die Jugendlichen die Chance, verschiedene Workshops zu besuchen. Ob bei der Zeltlagerzeitung, beim Kanufahren oder hoch hinaus beim Klettern, es war immer etwas los. Dabei wurde auch kräftig geschwitzt: Mehrere Jugendliche aus Rethmar traten zur Abnahme des Deutschen Feuerwehr-Fitnessabzeichens an; zwei errangen dies sensationell in der Stufe Gold.
Doch was macht so ein Zeltlager am Ende wirklich aus? Für Kristian und die anderen Jugendlichen war es auch das Vertrauen der Führung: „Am meisten gefreut hat es mich, dass wir von dem gesamten Betreuerteam so viele Freiheiten bekommen haben, wie zum Beispiel länger wach bleiben oder alleine mit ein paar Leuten rausgehen.“ Es war eben eine rundum starke und unvergessliche Woche für die Jugend aus Rethmar.
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