Zwangsarbeitslager und Tod

Zwangsarbeitslager und Tod
Zu den Zwangsarbeitern in Lehrte und ihren Geschichten gibt es jetzt eine Forschungsarbeit und diesen Gedenkstein - Foto: Stadt Lehrte
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Eine Dokumentation zu Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung in Lehrte während des Zweiten Weltkriegs hat die Stadt Lehrte jetzt erhalten.

Das Forschungsprojekt ist für die Stadt Lehrte, aber auch darüber hinaus, von Interesse. Da Lehrte ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt ist, befand sich hier seit 1942 ein großes Durchgangslager für die Transporte ausländischer Arbeitskräfte. Weiterhin gab es verschiedene Arbeitslager in der Stadt und den Ortschaften. Das vorliegende Buch beschreibt erstmals ausführlich die Umstände in den Lagern, geht auf den Lageralltag und den Terror ein, den die ausländischen Arbeitskräfte erlitten. Zudem wird das Schicksal zahlreicher Todesopfer dokumentiert und ein Kriegsendphasenverbrechen an Zwangsarbeitern näher betrachtet.

Zur Forschungsarbeit, die der Publikation vorausgegangen ist, sowie zu weiteren Projekten in diesem thematischen Zusammenhang, die bereits geplant sind, ist eine öffentliche Veranstaltung vorgesehen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Die Forschungsarbeit wurde vom Historiker Dr. Heiko Arndt geleistet und mündete in einer umfangreichen Dokumentation von 312 Seiten. Sie ist für 28 Euro nun im Wehrhahn Verlag – mit finanzieller Unterstützung der Stadt Lehrte – im Buchhandel erhältlich.

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