Messeschnellweg/Weidetor: Arbeit an Weidetorbrücke und Auffahrt

Messeschnellweg/Weidetor: Arbeit an Weidetorbrücke und Auffahrt
Die Weidetorbrücke kurz vor der Fertigstellung der Verstärkungen - Foto: NLStBV / Sebastian Pfotenhauer
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Am Messeschnellweg (B 3) in Hannover stehen im Bereich des Weidetors in den kommenden Tagen mehrere Baumaßnahmen bevor. Auf der Weidetorbrücke wird die endgültige Fahrbahnmarkierung aufgetragen, nachdem die Brückenverstärkung mittlerweile abgeschlossen ist. Im gleichen Zuge repariert die Landesbehörde auf der Brücke einen Unfallschaden an den Mittelschutzplanken. Die Markierung und die Reparatur sollen vom 7. bis 9. Juli erfolgen. Hierzu müssen einzelne Fahrspuren auf der Brücke zeitweilig gesperrt werden. Fahrer werden für die Zeit der Sperrung über den Weidetorkreisel geführt.

Die Sperrungen umfassen die Fahrtrichtung Celle am Dienstag, 7. Juli, von 9 Uhr bis zum Nachmittag, sowie die Fahrtrichtung Messe am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 7., 8., 9. Juli, jeweils von 10 Uhr bis zum Nachmittag. Arbeitsbeginn ist also nach dem jeweiligen Berufsverkehr. Die Arbeit kann nur bei passender Witterung erfolgen, wenn es nicht regnet.

Auffahrt gesperrt

Eine weitere Maßnahme folgt am Donnerstagabend, 9. Juli. In der Auffahrt von der Klingerstraße auf den Messeschnellweg Richtung Hildesheim wird der Asphalt abgefräst und neu aufgebracht. Die Auffahrt muss für die Arbeit gesperrt werden. Um die Einschränkung möglichst zu minimieren, wird am Abend und in der Nacht gearbeitet.

Die Sperrung greift am 9. Juli um 18 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum darauffolgenden Freitagmorgen um 6 Uhr an. Wer in dieser Zeit in Richtung Hildesheim auf den Messeschnellweg auffahren möchte, wird im Weidetorkreisel geradeaus auf die Karl-Wiechert-Allee geführt. Von dort geht es nach rechts auf die Kirchröder Straße und über die Anschlussstelle Pferdeturm auf den Messeschnellweg.

Verstärkung sichert Betrieb der Brücke

Die Verstärkung der Weidetorbrücke ist in zwei Etappen in den vergangenen Jahren vorgenommen worden. Zwischen Sommer 2020 und Dezember 2022 wurden 16 Stahltraversen unter dem Bauwerk aufgebaut. Sie sind jeweils unter den Fugen platziert. Fugen sind Übergänge zwischen zwei Betonbauteilen der Brücke. Die Traversen stützen das Bauwerk von unten ab.

An einigen Fugen ist für solche Traversen nicht genügend Platz. Dort waren spezielle Tragelemente nötig, die ohne Stützen direkt am Bauwerk angebracht wurden. Diese Tragelemente wurden vom Frühjahr 2024 bis zum Frühjahr 2026 eingebaut. Hierfür wurden mehr als 450 Löcher von oben durch die Brücke hindurch gebohrt, um die verstärkenden Teile von unten zu verankern und an der Oberseite gegenzuspannen.

Brücke hält bis zum Neubau

Durch die Verstärkung der Brücke ist ihre Funktion an einem der wichtigsten städtischen Knotenpunkte weiter gesichert. Denn die Verstärkung ist zusätzlich zur Entlastung und der engmaschigen Überwachung der Brücke eine wichtige Voraussetzung, um die Brücke weiter für Fahrer offen halten zu können.

Die Nutzung der Brücke bleibt auch nach Abschluss der Verstärkung unverändert: Es dürfen weiterhin nur Fahrzeuge über die Brücke fahren, die weniger als 3,5 Tonnen wiegen. Für jede Fahrtrichtung steht weiterhin nur eine Spur zur Verfügung. Schwerverkehr wird vor der Brücke vom Messeschnellweg auf den Weidetorkreisel abgeleitet und fährt von dort wieder auf den Messeschnellweg auf.

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