Kann eine Diskussion Wahlentscheidungen verändern? DGB lädt zum Kandidatenforum ein

Der DGB Kreisverband Region Hannover lädt alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten ein. Am Montag, 22. Juni 2026, beginnt die Diskussion um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Vereinsheim des SV 06 Lehrte in der Mielestraße 7 in Lehrte.
Am 13. September 2026 wählen die Bürger der Region Hannover unter anderem einen neuen Regionspräsidenten. Der alte Präsident tritt nicht wieder an und hat sich in Richtung Berlin verabschiedet. Fünf Kandidaten bewerben sich daher erstmals um dieses Amt und stellen sich im Rahmen der Podiumsdiskussion den Fragen der Bevölkerung.
Teilnehmen werden:
- Eva Bender (SPD)
- Dr. Oliver Junk (CDU)
- Sinja Münzberg (Bündnis 90/Die Grünen)
- Robert Reinhardt-Klein (FDP)
- Mizgin Ciftci (Die Linke)
Moderiert wird die Veranstaltung von Mathias Quast, Leitender Verbandsdirektor des DGB. Die Begrüßung sowie das Schlusswort übernimmt Reinhard Nold, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Region Hannover. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Themen, die die Menschen in der Region unmittelbar betreffen: Gute Arbeit, Tarifbindung, bezahlbares Wohnen, Gesundheitsversorgung, Bildung, Mobilität sowie die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region Hannover.
Neues Beteiligungsformat zur politischen Meinungsbildung
Ergänzend zur Podiumsdiskussion nimmt der DGB erstmals eine freiwillige und anonyme Vorher-Nachher-Befragung der Besucher vor. Beim Einlass können die Teilnehmer ihre aktuelle Wahlpräferenz angeben. Nach Abschluss der Diskussion wird dieselbe Frage erneut gestellt. Die Ergebnisse werden noch während der Veranstaltung vorgestellt und gemeinsam eingeordnet.
„Die spannende Frage ist nicht, wer zu Beginn des Abends vorne liegt“, sagt Reinhard Nold, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Region Hannover. „Uns interessiert, ob und wie politische Diskussionen Menschen bei ihrer Meinungsbildung beeinflussen. Gerade in Zeiten, in denen politische Debatten häufig nur noch in sozialen Medien stattfinden, möchten wir zeigen, welchen Wert der persönliche Austausch, sachliche Argumente und demokratische Diskussionen haben.“ Die Befragung ist freiwillig, anonym und nicht repräsentativ. Die Ergebnisse bilden ausschließlich die Meinung der teilnehmenden Besucher dieser Veranstaltung ab und erlauben keine Rückschlüsse auf das tatsächliche Wahlergebnis.
Mit der Veranstaltung möchte der DGB den demokratischen Dialog fördern und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich unmittelbar vor der Kommunalwahl ein eigenes Bild von den Kandidaten zu machen. Der DGB Kreisverband Region Hannover lädt deshalb alle interessierten Bürger herzlich zur Teilnahme ein.
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